06 September 2010



Ich schließe meine Augen in der Hoffnung, dass man meine Tränen nicht sieht.



Du siehst mich an und ich seh's in deinen Augen. Das mit uns geht zuende. Ich seh's doch. Wo ist der Glanz in deinen Augen? Wo ist dieses Funkeln, hm? Wo ist es. Deine Augen sind müde und leer, sie sind trüb, leblos. Ich will etwas sagen doch ich kann nicht. Mein Mund ist trocken, wie ein Stück Brot in der Wüste. Was ist bloß mit uns geschehen, was ist passiert, dass es so enden muss, mh? Du siehst mich immer noch an, mit deinen wunderschönen, tiefblauen Augen und ich kann es sehen. Du fühlst nichts mehr. Deine Augen waren für mich die Sonne, dein Lachen die schönste Melodie. Mit dir wollte ich bis ans Ende der Welt gehen. Mit dir wollte ich glücklich werden. Doch ich seh in deinen Augen was du mir sagen willst. Die Sicht vor mir verschwommen, deine warmen Lippen spüre ich auf meiner Stirn "Mach's gut", sagst du und gehst ...


Zeig deine Tränen nicht und erst recht nicht deine Gefühle.
(c)