06 Oktober 2010

Ein und aus atmen. Herzklopfen. Aufregung. Angst. Da ist er wieder, mein Kopf so leer.


Ich zeig dir die Hölle, unzensiert.




"Papi hast du mich lieb?", mit ihren blauen Augen schaut sie hoch zu ihrem Vater, den sie so sehr liebt.
"Natürlich habe ich dich lieb, meine kleines Maus" und mit diesen Worten, schob er seine Hand ihren Oberschenkel hoch ..

Endlich ist es vorbei. Zusammen gekauert sitzt sie nun da, in einer Ecke ihres Zimmers. Ihre Augen verheult, die Schminke verteilt, überall im Gesicht. Er hat es wieder getan, so wie gestern und die anderen Tage davor. Er macht es weil er sie liebt .. er liebt sie doch. Er tut es bestimmt weil er sie liebt. Er ist doch ihr Vater. Er will ihr doch nichts böses, nein sicherlich nicht. Er sagt immer "und jetzt schön brav sein, Zeit für unser Geheimnis kleines, aber vergiss nicht du musst ganz still sein, es wird nicht weh tun, ich bin ganz vorsichtig." Und jedes mal tut es weh, sie will schreien, aber kann nicht. darf nicht. Sie will doch das Papa sie lieb hat. Sie will sein kleines Mädchen sein. Aber sie will nie wieder seinen warmen, schweren Atem an ihrem Ohr spüren, sie will nicht das er ihr Sachen ins Ohr flüstert, sie will nicht das er ihr sagt, dass sie das gut mache .. sie will nicht das er seine Hand auf ihren Oberschenkel legt, sie will das er sie gar nicht mehr anfässt, nie mehr ..

(C)

DIE WELT IST SO GRAUSAM.