26 April 2011

forever, - but that was just a dream

Wie wir damals Hand in Hand durch goldene Felder liefen. Im Rücken das verschwindende Abendrot. Hand in Hand und Barfuß, die welt lag uns zu füßen, oder wir ihr? Die ganze Welt war mir egal, sah alles durch den Tunnelblick. Du warst praktisch mein Licht am Ende des Tunnels, mein Lichtblick. Alles was zählte, was wirklich wichtig war, warst du. Du allein. Wie wir im lauwarmen Sommerregen auf den Wiesen tanzten, die Arme hoch zur Sonne streckten, so als seien sie Flügel und warteten nur auf den nächsten Luftzug. Wir wären hoch geflogen bis zu den Sternen und wieder zurück, so hoch, so weit. Du brauchtest es mir gar nicht sagen, ich sah es in dem funkeln deiner Augen, fühlte es bei jeder berührung, jedem Kuss. Ich konnte das knistern in der Luft hören. Du liebtest mich. Du liebtest mich mit allem was ich war, und ich liebte dich mit allem was du warst. Bedingungslos. Sternenklarer Himmel, das Gras kitzelte auf dem wir lagen. "ich liebe dich", flüsterst du. Eine Sternschnuppe huscht den schwarzen Nachthimmel entlang. "für immer", wünschte ich mir. Für immer.

deine hand passte damals perfekt in meine.
Ob sie das heute immer noch tut? (C)