24 Mai 2011

Der warme Sommerwind strich sanft über mein Gesicht, verwehte meine Haare. Sternklarer Himmel. Links und Rechts die Welt in Lichtern. Wie ruhig und friedlich sie von weitem betrachtet aussah. Sternschnuppen huschten durch das schwarze Bild, verschwanden. Hinterließen Träume. erfüllte, unerfüllte. Der Globus drehte sich und wir entschieden, wo unser nächstes Ziel sein würde. "Irgendwo hin", sagtest du. "Bis ans Ende der Welt?", fragte ich. Er hielt meinen Kopf zwischen seinen Händen, strich das Haar weg, was mir ins Gesicht fiel. "Wir fahren überall hin, hauptsache wir sind zusammen." "Wir", wiederholte ich mit einem Lächeln. Das wir, welches noch nicht lange existierte. Doch für wie lange würde es noch ein wir sein? Heute, morgen, für immer? 

(C)