30 Mai 2011

angst dich zu vergessen


Und ich lief den Strand entlang, ohne dich. In meinem Rücken, dass sinkende Abendrot. Sand rinn mir durch die Zehen. Rinn so schnell davon, wie du und ich, wie unsere gemeinsame Zeit. Ich male ein Herz in den Sand. Gedanken kreisen um dich. Ich lächel, doch der Schmerz zerfrisst mein Herz, gräbt sich langsam seine Grube  vernichtet. Ich verkrafte das nicht ohne dich. Damals, die Welt zog an uns vorbei. Wir zwei auf der Schnellstraße nach irgendwohin. Einfach geradeaus fahren, wir ließen den Globus entscheiden. Einmal mit dir um die ganze Welt, das war mein Traum. Die Welt da draußen zog an uns vorbei in Lichterstreifen. Vor uns ein Lichtermeer, ein großes, ein unendliches. Ich hauche an die Fensterscheibe, male ein Herz, schreibe unsere Initialen hinein. Die Zeit Review passieren zu lassen, tut weh, ich weiß. Meine Beine blutverschmiert, dein Herz schlägt den letzten Herzschlag, ein langes piepen. Stille. Das Blatt wendet sich. Weiß zu schwarz. Das Leben knipst dir alle lichter aus. Nimmt dir den letzten Atemzug, den letzten Herzschlag. Ich hab Angst zu vergessen, wie es war weie du neben mir aufwachtest, angst zu vergessen, wie deine stimme klingt, wie du aussiehst, wie du sprichst...

Mach's gut, mach's gut ...  (C)