13 August 2011

leere worte.




Und mit trauriger Ernüchterung schaue ich auf unser Scherbenmeer, auf mein Herzenmeer, auf mein gebrochenes Herzenmeer. Auf all das was war und leider niemals mehr so sein wird. Die Zeit kann man nicht zurückdrehen, narben bleiben narben und sie erinnern, an alles was war, sie lassen dich all diesen schmerz wieder und wieder durchleben. Und deine Narbe, die Wunde die du hinterlassen hast, und die nur schwer mit viel Zeit letztenlich doch heilte, sie brennt wieder. Sie tut weh. Weil sie sich erinnert, weil ich mich erinnere. Weil ich alles wieder durchlebe. wieder und wieder. Ich liebe dich für ich liebe dich. Weißt du, Worte können so leer sein. So wie meine, so wie deine, so wie unsere?

Mit zittriger, reuevoller Stimme drücke ich ein "Mach's gut" heraus. Du schaust mich an, deine Augen so leer. So nichtssagend. "Bleib" schreien meine Gedanken dich an. Doch du gehst, drehst dich um, ohne ein Wort zu sagen. Und da verschwindet mein Leben, mein Herz, meine Liebe im Horizont. Die Sicht verschwommen, eine Träne fällt. Der letzte Absatz unseres Kapitels füllt sich. Gone.