30 September 2011

don't be afraid.




Nur das Licht des Fernsehers erhellt dein Zimmer, wir liegen in deinem Bett, die Rolläden sind runtergelassen, die Tür zu, das Licht aus. Ich liege an der linke Bettkante, du an der Rechten. Du bist so weit weg, owohl zwischen uns nur 30cm weißes Bettlaken liegen. 30cm weißes Bettlaken zu viel!
Du sagtest du hättest Angst, Angst das alles kaputt gehen würde. Ständig müsstest du an mich denken, obwohl du es gar nicht wolltest. Dabei wolltest du dich auf niemanden einlassen. Aus Angst, angst davor dass ich auch so sein könnte, wie alle anderen davor. Ich verstehe dich, deine Angst. Aber auf der anderen Seite verletzt es mich unheimlich, dass du so denkst, oder so gedacht hast. Das ist nicht deine Absicht, ich weiß. Ich greife nach deinem Arm. Zuckerstangen nennt deine Mum sie. Ich rückte näher. Du schautest kurz auf. Dein Blick sah so flehend aus. "Tu mir nicht weh", den Satz, die Bitte las ich darin. Ich schlang meine Arme um dich. "Hab keine Angst", flüsterte ich. "Hab keine Angst."