10 September 2011

selektive wahrnehmung


                              

Ich hab wirklich immer daran geglaubt, hab so stark daran festgehalten, dass es wirklich einen Weg gibt der mich dich vergessen lässt. Ich wusste ganz genau, dass jender Tag einfach der letzte sein würde und so war es im Endeffekt auch. Der letzte Tag. Irgendwo war der Tag meine Erlösung, von all dem Leid welches du mir zugefügt hast, aber ich konnte mir kein Leben ohne dich vorstellen. Und eigentlich wollte ich das auch nie. Ein Leben ohne dich? Wie beschissen und Wertlos. Ich hab immer gedacht, dass wir stark seien. Das uns keiner was anhaben könne. Doch in der Liebe ist dein größter Feind, der welchem du dein Herz in die Arme gelegt hast, dein Gegenüber. Weil man Vetraut und manchmal vielleicht sogar etwas blind vor liebe ist. Nach ein paar Monaten glaubte ich zu wissen, welcher Weg es war, dich zu vergessen. Zeit. Zeit die mir half, dass dein Bild immer mehr verblasste. Wie ein Tropfen der auf Tinte fällt und verwischt. Und je mehr Wassertropfen fallen, desto unleserlich werden die Zeilen. Irgendwann sind die Zeilen vergessen, verblasst. Gedankenunikate. Eines Tages wird auch das Kapitel was dir heute in deinem Leben als wichtigstes erscheint, der Vergangenheit angehören.

es ist wichtig über das Gute zu reden, damit man es nie vergisst.