29 September 2011

The world is our.




Ein Auto.
Viel Benzin.
Etwas Geld.
Das Nötigste.
Rauf auf die Autobahn

Meine Haare wehten im Wind, versperrten die Sicht, der Himmel blutrot getränkt, die Wolken sahen aus wie gemalt. Gleich würde die Sonne untergehen. Ich sah dich an, du warfst mir ein lächeln zu. Du warst so schön, vor allem wenn du lachtest. Du küsstest mir den Handrücken. Das waren wir, du und ich. Du und ich und die Autobahn. Mehr brauchten wir nicht, mehr brauchte ich nicht. Ich hatte alles, was ich brauchte. - Dich. 
Ich hörte das Rauschen des Meeres, vor mir knisterte unschuldig das Feuer. Es wärmte doch wir saßen trotzdem, in einer Decke umhüllt, dort. Dort an dem Ort, dessen Namen ich nichtmal wusste. Du sagtest nur wir würden irgenwo hinfahren. Du sahst dabei so glücklich aus. Wir waren frei, so unglaublich frei. 

Ich legte mich hin, der sternklare Himmel schlug mir entgegen, ich ließ Sand durch meine Finger rinnen, du legtest dich zu mir. "Siehst du diesen Stern? Das ist der Abendstern", erklärte er. Ich nickte und lächelte. Ein paar mal huschte eine Sternschnuppe an mir vorbei. Ich schloss die Augen und wünschte mir dass unser Glück weiter andauern würde. Ich wünschte mir, verliebt wie ich war, dass es für immer halten solle. Ich schloss erneut die Augen, spürte wie du zärtlich meinen Handrücken strichst. Das Rauschen des Meeres im Ohr, das Knistern des Feuers, deine Nähe. Du sagtest irgendwas, ich verstand ein "oh, mein engel schläft wohl schon". Nahm es aber nur halb zur kenntniss. Ich merkte wie du vorsichtig meinen Kopf nahmst und ihn auf deine Brust legtest. Du wusstest wie sehr ich es liebte, deinem Herz zu lauschen. "Ich liebe dich", sagte ich leise. Du lachtest und gabst mir einen Kuss auf die Stirn. Alles war perfekt, du warst perfekt. Ich schlief ein. Und ich wette, dass es mit einem lächeln war.