09 Oktober 2011

rezension: Rotkäppchen muss weinen.


Malvina ist 13. In zwei Wochen wird sie 14.
Und dann wird sie schreien, so laut dass jeder Angst bekommt.
Auch Opa.


In dem Buch "Rotkäppchen muss weinen", geschrieben von Beate Teresa Hanika, geht es um die kleine Malvina. Es sind Ferien und ihre beste Freundin Lizzy ist im Skiurlaub. Ihre Oma ist gestorben und Malvina verprach ihr für den Opa dazusein, damit er glücklich ist. Nach der Klavierstunde ging sie immer zu ihrem Opa, stehts an ihrer Seite Lizzy. Doch jetzt muss sie allein gehen und ihm essen bringen. Klatsche der Junge aus der Nachbarschaft, nennt sie deswegen Rotkäppchen. Doch er weiß nicht, dass Rotkäppchen zum bösen Wolf muss. Und der fässt sie an und sie muss ihn auch anfassen. Rotkäppchen schreit. "Opa küsst mich immer". Doch die schreie bleiben unerhört und sie verstummen.

Jetzt ist Malvina 14 
und sie hat geschrien,
so laut,
dass es jeder hören konnte.

Es ist erschreckend, ganz ehrlich. Kindesmissbrauch ist immer und immer wieder ein schlimmes Thema, jedoch habe ich schon Bücher gelesen, die schlimmer waren. Gutes beispiel hierbei wäre das Buch: "Vater unser in der Hölle." Es schweift wirklich ins widerliche, aber es ist weltklasse, meiner Meinung nach. Aber zurück zu diesem Buch. Mir persönlich gefiel das switchen zwischen Realität und Vergangenheit. Es ist sehr gut geschrieben und mir gefiel auch, wie die Autorin es umschrieb, wenn Malvina angefasst wurde und sie in eine Art trance verfiel. Mal abgesehen davon bietet die Autorin auch noch eine Spur liebe. Klatsche. Wer sich für das Thema Kindesmissbrauch, aber nicht zu viele Details wissen möchte, liegt bei diesem Buch genau richtig!

resultat aus diesem buch:
jeder schreibt seine eigene geschichte, die des lebens.
und jeder trägt allein dazu bei sein happy end zu schreiben.
man muss sich nur trauen.
und nicht die augen vor der realität verschließen.