13 Oktober 2011

Rezension: Rote Linien.

Das Buch "Rote Linien", geschrieben von Brigitte Blobel handelt von Kitty. Wobei ihr Freund Sven ebenfalls eine größere Rolle in dem Buch spielt. Erzählt wird in der personalen Form, bedeutet es wird ÜBER Kitty berichtet. Der Leser hat aber dennoch einblick auf Gefühle, Gedanken.

Das Buch beginnt mit dem Erzählen von Kittys eltern. Was mich im Übrigen die ersten 5 Seiten sehr gelangweilt hat. Im Verlaufe des Buches, zieht Kitty von zuhause aus und verbleibt bei Sven. Sie sieht wieder die Maden und auch in der Schule sieht sie die Maden. Sie rennt davon und Sven findet sie mit aufgeschnittenen Pulsadern im Wohnungsflur. Kitty wird in die psychatrische Klinik eingeliefert. Dort endet das Buch eigentlich.

Um ehrlich zu sein, habe ich mir von dem Buch mehr erwartet. Viel mehr. Im Verlaufe des Buches schilder Kitty, warum sie immer diese Maden sieht, nachvollziehbar war es für mich jedoch nicht. Absoluter höhepunkt des gesamten Buches, war der suizidversuch. Im weiteren merkt man dass es im Laufe der Lektüre für Kitty gesundheitlich und psychisch bergauf geht. Jedoch findet das Buch kein richtiges Ende. Der Leser steht am Ende vor vielen offenen Fragen, wie: Ist kitty gesund geworden? Ist das Verhätniss zwischen den Eltern besser geworden? Was ist mit Sven?

Ich denke, die Tatsache dass das Buch keine wirkliche Story hatte und kein richtiges Ende fand, führte zu dem Entschluss, dass ich eigentlich eher Enttäuscht von dem Buch war.

Nächste Lektüre wird sein: Meine schöne Schwester. thema ist Magersucht!