07 Oktober 2011

rezension.


rezension zum Buch: Tote Mädchen lügen nicht.

Hallo meine treuen Leser,
da ich Euch in den letzten Tagen mit meiner Gefühlskotze vollgekotzt habe, dachte ich mir, dass ich mal über etwas anderes Poste. Ich hab mir in der letzten Woche, in der Schulbücherei, zwei Bücher ausgeliehen. Einmal das Buch "Tote Mädchen lügen nicht." und "Rotkäppchen muss weinen." Das erst genannte hab ich am gestrigen Nachmittag dann endlich zuende gelesen und hier folgt meine Meinung, bzw meine rezension!


Zum Klappentext:

"Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon."


Um es vorweg zu sagen, ich LIEBE Bücher die realitätsnah sind, sprich um Jugendprobleme, wie ritzen, magersucht, selbstmord, häusliche gewalt, vergewaltigung o.Ä handeln. Oder um konkreter zu werden, ich liebe Bücher, dessen Thema sich um Tabuthemas in der Gesellschaft handeln. Deswegen habe ich auch das Buch gewählt.

Die Geschichte, welche aus 282 Seiten besteht, wird aus der Ich-Perspektive Erzählt. In diesem Falle Clay, der zusammen mit Hannah wohl die Hauptpersonen des ganzen Dramas bildet. Hannah, die ihrem Leben nach vielen Wochen der "Demütigung" und verletzung ihrer privatsphäre, nach Verletzung ihrer Persönlichkeit das Leben nahm, hinterlässt vor ihrem Tode 7 Kassetten. 7 Kassetten, die an 13 Personen adressiert sind. 13 Personen, die mit Hannahs tod zu tun haben. 13 Personen bei denen Hannah möchte, dass sie wissen, was sie sich zu schulden kommen lassen haben. 

Meiner Meinung nach ist das Buch sehr einfach und strukturiert geschrieben und lässt sich deswegen sehr gut lesen, da es keine Verständnisfragen o.Ä aufwirft. Je mehr Kassetten ich "mitgehört" habe, desto interessanter wurde das Buch für mich. Denn im Endeffekt, will ich, wie Clay auch im Buch, wissen. Was Hannah letztendlich dazu trieb, ihr leben zu beenden. 

Ich muss ehrlich zu geben, dass meine Stimmung nachdem ich das Buch las, etwas bedrückt war. Gut, an ein oder zwei Zeilen war ich den Tränen nahe, aber ich habe aus diesem doch weiterempfehlenden Buch, eine Erkenntnis geschlossen. Welche da ist, dass man mit offenen Augen durch die Welt gehen sollte, weil im Endeffekt, alle Zeiche auf Rot standen, und keiner hat sie gesehen, oder sehen wollen? Hannahs Tod, fügte sich aus kleinen schikanen, blödereien und Gerüchten zusammen. Die für andere vielleicht harmlos erscheinen, doch Hannah nahm sie sich zu Herzen. Daran wird erstmal wieder deutlich dass jeder Mensch anders ist, anders fühlt, anders verarbeitet. 
In sich, ein gutes Buch, was ich Euch sehr ans Herz lege!


s. 176

"wäre meine liebe ein Meer
es gäbe kein Land
wäre sie eine wüste
sähe man nichts als sand
wäre meine liebe ein stern
hoch am himmelszelt
dann strahlte der himmel
bis ans ende der welt."