01 Oktober 2011

Und deine Augen so leer, wie die Straßen bei Nacht.


if i would like to run away from you, 
and you didn't come and find me, 
i would die.


Ich habe seit Tagen immer wieder den selben Traum, den selben Alptraum. Ich wache panisch und schweißgebadet in der Nacht auf und der Platz, wo du sonst immr schliefst ist leer. Lediglich dein Abdruck zeichnet sich auf dem weißen Laken. Eine Träne tropft. Meine Hand langt nach dem hinterlassenen dir. Streiche drüber, verspühre einen Hauch von wärme, all die Worte schwirren in meinem Kopf. Du bist noch nicht lange weg. Aber der Abdruck ist zugeich so eiskalt. Wirst du wiederkommen?

zurückspulen, zurückspulen, aufwachen, aufwachen.
Ich erwache Ruckartig aus dem Schlaf, sofort geht mein Blick zu dir. Nichts. Die Bettdecke, das Kissen, alls unberührt. Tränen steigen mir in die Augen, die Sicht verschwimmt. Meine Kehle zieht sich zusammen, fühle mich wie unter Wasser. Panisch schlage ich gegen den Glaskasten der mich samt Wasser umgibt. "Aufwachen" schreie ich. "A-U-F-W-A-C-H-E-N!" Doch das Wasser verschlunkt meine Worte, mein Gehämmer. Die Laute erreichen dich zwar, doch du nimmst sie nicht wahr. Mein Körper schlapp, kann kaum atmen. Verschwommen erkenne ich wie du die Türklinke in der Hand hälst, du blickst dich kurz um verschwindest dann aber, drehst den Schlüssel im Schloss um und verschließt dich vor mir. Damit ich nie wieder an dich heran komme.


"Ich lasse mich nicht verarschen", rufst du hinterher.
"ich verarsche dich nicht."
Doch das Wasser unterdrückt meine Worte. 

Mein Körper schlaff, kann meine Augen kaum offen halten. Alles verfällt in Zeitlupe, mein Hämmern, mein Rufen. Aufwachen, auuffwaacchheenn. Letze Sauerstoffblasen steigen an die Wasseroberfläche.
Kurz sehe ich deine Silhouette, mir wird schwarz vor Augen. 

Herzstillstand.

ich will aufwachen.