31 Oktober 2011

weg von der menge



Ich habe irgendwie immer viele träume mit dir gehabt.
du hast viel von dir erzählt und je mehr du von dir erzähltest, desto größer
wurde das verlangen, an deiner seite zu sein, dich zu stützen.
auch wenn mir dieses verlangen irgendwo ein wenig angst machte.
wir kannten uns nicht lange.
aber das vertrauen war da, von anfang an.
vertrauen ist das a und o.
vertrauen ist alles. 


Wenn ich gefallen wäre, wusste ich, du hättest mich aufgefangen.
Doch dann kam der Tag an dem du mich fallen gelassen hast
und es war niemand da, der unten gewartet hat, um mich auffangen zu können.
ich war allein.

verzeih, dass ich so schwierig bin.


Die Hoffnung hättest du aufgegeben, jemanden zu finden der richtig ist.
Die dich nimmt, so wie du bist, dich liebt ohne wenn und aber.
Die dir Ehrlichkeit schenkt.


Du brauchst nicht suchen.
Ich bin da.
Ich hab dir mut zugesprochen, immer in der dritten Person.
"Sie wird bald kommen, die richtige".
Aber eigentlich sprach ich von mir.
Du musst nur die Augen aufmachen und ich werde dasein.


Hinter all der Hoffnung werde ich da sein, zumindest möchte ich das.
ich werde dir meine hand hinhalten, nein viel eher werde ich meine arme
ausbreiten, ganz weit, in der hoffnung dich ein zweites mal empfangen zu können.


Nimm das wasser auf, was man dir gibt.
du musst nur die augen aufmachen.


ich bin dir viel näher, als du denkst.