30 November 2011

Fernbeziehung.



video
tut mir leid, ist ein bisschen klein :sss
und sorry, dass ich so lange laber! 


ergebnis der umfrage - klick-



also, war noch ganz seriös. wir haben uns damals, das müsste so ende februar gewesen sein, in knuddels kennengelernt. trotz dieser entfernung, und diesem ganzen virtuellen mist, bestand direkt eine gewisse vertrautheit, irgendeine nähe zwischen uns. wir schrieben viel. tagtäglich. am wochenende bis spät in die nacht hinein. und irgendwann kam dann dieses gefühl im bauch, diese gedanken im kopf .. kennt ja alle, wie das beginnt. weiß noch genau, als ich dann am 27.04.2010 die sms bekam: "ich möchte mit dir zusammen sein. ich hoffe, dass du es auch mit mir sein möchtest, engel." - haben am nächsten tag darüber gesprochen und wuhuhuhuhu. war dann halt so, dass der 28.04.2010 unser tag wurde! das komische an der ganzen sache war nur, dass ich mit einem menschen zusammen war, den ich vorher noch nie gesehen habe. haben uns dann irgendwann also um ein treffen gekümmert .. er sollte herkommen, für ein wochenende, nach köln, zu MIR. als es dann soweit war, war die aufregung natürlich groß. ich war so SO SOOOOOOOO nervös. kaum stand er dann aber vor mir, ist die nervosität auch wieder verflogen. haben uns total lange umaaarmt und sowas halt alles, im laufe der zeit. im großen und ganzen kann ich mich noch an das wochenende erinnern, als wäre es gestern gewesen .. es war unglaublich schön und romantisch. nach diesem wochenende haben wir dann natürlich versucht, uns so oft wie möglich zu sehen und das beste aus der entfernung zu machen. waren ja immer knapp an die 300 km und die deutsche bahn hat ja auch preise, nääää. naja, irgendwann wars dann aber nicht immer ganz so toll. haben uns oft angefangen zu streiten. gab nicht nur einmal den moment, in dem es dann auch aus war. haben uns immer wieder zusammengerafft, wegen der liebe halt, ne? aber irgendwann reicht liebe dann auch nicht mehr aus. gehört halt mehr zu einer beziehung. jetzt sind wir nach einundhalb jahren ca. 6 wochen getrennt. obs das wirklich war? - keine ahnung. ich denke schon. oder? vielleicht.

hier mein ratschlag: hey, leute?! wenn ihr eine fernbeziehung führt oder eine eingeht, dann lasst es nicht zu, dass sich jeden tag irgendwelche streitigkeiten in eure beziehung schleichen. viele sagen zwar, das sei normal, aber auf distanz sind diese streitigkeiten so schwer zu bekämpfen und bauen noch viel mehr distanz zwischen euch auf, als eh schon besteht. das macht kaputt, verletzt und trennt vor allem eure weg. passt damit einfach auf. au revoir.

:-)


love, over more than 3000 kilometer.

Jeder Mensch hat seine eigene kleine Love Story.. und das ist meine

Es war im Sommer 2008 als ich für die Schule eine Präsentation über Obama gemacht habe, unsere Gruppe hat Statistiken erstellt und so hab ich in einem Internationalen Chat Leute befragt.. Nach erfolgreicher Präsentation hab ich den Chat immer noch besucht.. Langeweile halt. Im Dezember 2008 hat ein Junge mich geaddet. Er ist marokkaner, sprach kaum Englisch nur Französisch (was ich nicht kann !) und das Übersetzer Englisch, was ja nicht gerade das beste ist, hat mich genervt, also hab ich ihn ziemlich oft blockiert! Doch je mehr er Englisch konnte desto mehr mochte ich ihn. Angefangen zu camen haben wir auch und er war wirklich süß. Ich hab mir immer gedacht Liebe im Internet? Niemals!! Aber musste echt schnell einsehen, dass ich mich da doch etwas getäuscht hatte. Da zu der Zeit dann mein Computer kaputt war und ich ihn ja unbedingt sehen musste saß ich im wohnzimmer meiner mutter und die hat das ganze dann mitbekommen.. Ja, das ganze ging dann Monate so weiter.. wir haben gecamt, geschrieben, telefoniert und uns vermisst.. aber marokko 3000km da kann ich nicht einfach mal so hin. Im Mai 2010 zu meinem Geburtstag kamen dann die „erlösenden“ Worte meiner Mutter.. Sie hatte Flüge gebucht und wir flogen am 23.07 zum ersten Mal nach Marokko.. zum ersten mal zu Ihm. Der Flug war oke, bis ich dann das Land sah und der Pilot sagte, dass wir in wenigen Minuten landen würden. Ich musste weinen, war ja total aufgeregt und hatte Angst dass er vielleicht gar nicht kommt. Wir sind ausgestiegen und standen sicher noch 1 Stunde in der Passkontrolle. Koffer geschnappt und raus.. Es standen echt viele leute da, also sind wir raus aus dem gebäude und ich hab ihn angerufen.. Hatte das Telefon am Ohr und mich umgedreht und er kam auf mich zu.. ich konnte ihm nichtmal ins Gesicht schauen so aufgeregt war Ich! Das ganze Gepäck haben wir dann ins Auto und sind losgefahren, der Flughafen liegt ca. 1 stunde von seinem Ort weg. Ich hab ihn die ganze Fahrt über nicht angeschaut, er saß links und ich rechts. Daheim angekommen wurden uns die Zimmer gezeigt und wir sind ins Bett.. Mama hatte ihr eigenes Zimmer, er und ich hatten eins zusammen. Ich saß auf der Matte und er neben mir und es war wirklich funkstille, ich konnte ihm auch immer noch nicht in die Augen schauen, bis dann die frage kam.. „Can I Kiss you?“ und dann war alles weg, alles egal.. ich war nur noch glücklich. Wir waren 18 Tage in Marokko und es war wirklich schön, seine familie ist auch total herzlich und lieb, vorallem seine mutter! Ja, dann kam der erste abschied! Ich wollte nicht gehen, ich hab so geheult.. ich konnte ihn sehen bis wir durch die passkontrolle waren und es war schlimm.. jetzt wenn ich darüber schreibe könnte ich weinen.. weil einfach die gefühle wieder da sind.

In deutschland war mir gleich klar ich wollte ihn wieder sehen! Und wir sind wieder geflogen, im dezember.. hat auch gepasst, denn wir hatten 1 jähriges an silvester waren wir mit meiner mutter essen und ich hab sie gefragt wie es denn weiter gehen soll.. ich wusste ich fange im augst 2011 eine ausbildung an und dann könnte ich nicht mehr so oft zu ihm fliegen.. hatte natürlich auch schon recherchiert und die einzig für mich verständliche möglichkeit war zu heiraten. Meine mutter war nicht begeistert aber es war ok, sie sagte ich soll das mit meiner schwester noch besprechen und meinem Dad aber von ihr hatte ich das Oke. Im April bin ich wieder hingeflogen, diesmal alleine und mit papieren im gepäck denn es war geplant zu heiraten, damit wir zusammen sein konnten ohne mehrere tausend kilometer zu fliegen.. die papiere waren viel arbeit und auch sehr teuer aber im juni hatten wir beide alles zusammen und am 28.06.2011 bin ich wieder zu ihm geflogen, am 01.07 sind wir nach einer 10 Stündigen busfahrt und Rabat, der hauptstadt von marokko angekommen um dort meine papiere Legalisieren zu lassen und wir haben alles geschafft!! Wir sind verheiratet nach deutschem und nach marokkanischem Recht und zwar seit dem 11.07.2011. Als das alles geschafft war, sind wir nocheinmal in die Hauptstadt gefahren um sein Visum zu beantragen.. also noch mal 10 stunden in die hauptstadt und wieder zurück, Er tat mir ja wirklich leid ich hatte nicht geschlafen und war soo schlecht gelaunt, hab mich mitten in der stadt auf nen stein gesetzt und gestreikt und mit ihm gestritten aber wir haben es geschafft.

Und zwar alles er ist hier, hier bei mir seit dem 02.09.2011 und hat jetzt ein visum bis 2014
wir dürfen zusammen bleiben, es hat sich gelohnt. Und es war echt ein klasse gefühl, als er am flughafen in frankfurt ankam ganz komisch aber richtig schöön solche momente bleiben unvergessen♥ ich kann mich an jeden „airport-moment“ immernoch erinnern mit allen emotionen. Ich muss sagen ich war so oft an dem Punkt zu sagen, es klappt nicht weil entweder ein Papier nicht kam oder man marokkanische Polizisten bestechen musste.. Wir mussten auch vor Gericht und wurden befragt, damit wir auch keine Scheinehe führen, aber es hat sich alles gelohnt und heute bin ich wirklich stolz auf uns und froh dass ich Ihn habe

Das wichtigste an einer funktionierenden Fernbeziehung ist – vertraut euch!; gebt euch gegenseitig halt; egal was andere sagen, ihr und eure herzen, ist das was zählt und zu guter letzt lasst euch freiraum, denn auch in einer fernbeziehung kann man zu viel zeit (am telefon, in msn, etc) verbringen!



Kennengelernt haben wir uns durch eine gemeinsame Freundin. Ich war mit ihr in einer Klasse, und ihr Freund ist der Nachbar von Martin. Sie hat ihren 18ten gefeiert, wo wir uns dann das erste Mal gesehen haben Hat sofort gefunkt, haben uns gut unterhalten... irgendwann habe ich mich angekuschelt und so kams auch zum ersten Kuss. Mir gings an dem Abend nicht gut, zu viel getrunken und er hat sich liebevoll um mich gekümmert. Lag dann auf ner Couch und er ist nicht von meiner Seite gewichen. Als er gehen wollte, habe ich ihn immer wieder zurück gezogen und er blieb länger da. Haben uns dann leider erst 2 Wochen später, ich war im urlaub, wieder gesehen, aber da sind wir direkt zusammen gekommen

Umstellung war schon hart... Hab ihm noch beim Packen geholfen und dann war er weg.Von der Bundeswehr- Zeit waren wir es schon gewöhnt, auch ohne auskommen zu müssen unter der Woche. Aber es läuft wirklich gut. Wir können oft telefonieren oder abends per Facebook schreiben. So bleibt die Nähe und der Kontakt erhalten. Da ich ein eigenes Auto habe, kann ich auch die
325km zu ihm fahren für ein Wochenende. Meist wird er aber nach Hause fahren, da das einfach billiger ist. Er zahlt 26 Euro insgesamt, da er in Niedersachen kostenlos fahren kann durch das Studenten Ticket. Die Kosten teilen wir uns jedes Mal, bei ihm zahlt jeder 13 Euro und wenn ich hinfahre ca 25 Euro, oder mal ein wenig mehr. Er kann ca alle 2 Wochen nach Hause kommen, sogar schon Donnerstags, weil er Freitag frei hat =) Es ist schon etwas hart, da ich ein Mensch bin, der extrem viel Nähe braucht. Durch das Schreiben und Telefonieren geht es aber noch. Kanada war viel schlimmer, durch Zeitverschiebung und da es sehr teuer war zu telefonieren... 

Beachten vielleicht nicht. Aber man sollte wirklich vertrauen zueinander haben, Verständnis für den Anderen aufbringen- z.B wenn dieser keine Zeit für einen hat weil man mit Freunden weggeht. Oder wenn man Zeit miteinander verbringen kann, dass man auch wirklich was unternimmt und auch Rücksicht nehmen sollte, wenn er was mit seinen Freunden von zu Hause, oder mit seinen Eltern machen möchte. Da muss man halt mal zurück stecken.  Im Januar werden es 3 Jahre.




also bei uns war das ganz toll =)
wir haben uns in knuddels kennen gelernt vor 4 1/2 jahren, als wir beide 17 waren. Das war reiner zufall, normal schreibe ich personen nicht einfach so an, aber er hatte einen nick, von einer meiner lieblingsbands und da habe ich ihn dann angeschrieben. Dann sind wir ziemlich direkt zusammen gekommen, das war sooo toll, weil wir nicht wussten wie wir aussahen, wir haben uns einfach nur vom schreiben her in einander verliebt <3 ja, dann haben wir uns in köln das erste mal getroffen und es war liebe auf den ersten blick. aber es hat leider nicht lange angehalten, wir waren nur 3 monate zusammen, das war einfach soooo schwer weil wir uns nie sehen konnten, wir waren noch zu jung und hatten beide kein geld und unsere eltern haben uns auch nicht immer was gegeben ja das war soooo schlimm und ich konnte ihn einfach nicht vergessen und musste immer an ihn denken. ich habe ein jahr gewartet und dann konnte ich nicht mehr und schrieb ihn einfach so wieder an.

ich hatte totale angst, wie er darauf reagierte und war zuerst sehr zurück haltend. Aber nach einer zeit kam dieses vertraute wieder, zwischen uns uns. wir entwickelten wieder ziemlich große gefühle für einander. und dann hat er mich überrascht und hat gesagt, dass er das geld zusammen hat und am WE zu mir kommt. als ich ihn abholte, hatte er eine rießen große dunkel rote rose für mich mit. er war sehr einfühlsam und wir beide waren sehr schüchtern, dann hat er mich gekitzelt und alles und dann haben wir uns das erste mal wieder geküsst. ja und seit dem sind wir unzertrennlich seit fast 3 1/2 jahren. wir können uns zum glück auch jedes we sehen, da wir beide inzwischen unser eigenes geld verdienen. 


Bei uns sind es zum Glück "nur" 107 km, aber so eine fernbeziehung ist ganz schön schwer, weil man diese person einfach schrecklich doll vermisst und wenn man traurig ist, oder einsam dann kann der jenige nicht bei einem sein, das ist ganz schön hart, aber auf der einen seite, ist das auch was unheimlich schönes, weil man sich dann immer wie ein kleinkind auf das we freuen kann und wir streiten uns auch nicht so viel wie die anderen paare in unserer umgebung die sich jeden tag sehen können. ja aber ab nächstes jahr hat das endlich ein ende, weil wir dann zum glück zusammen ziehen können!



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29 November 2011

i am sorry



manchmal, wenn ich so in den spiegel blicke, frage ich mich wo mein leben hingerannt ist. Wo mein leben hingerannt ist und wann es mich verloren hat. Ich möchte zu gerne wissen, wo der wendepunkt war, an dem ich alles niedergetrampelt habe, dieses ganze vertrauen. Ich will wissen wann dieser Tag war, an dem ich nicht mehr deine kleine war. Ich wollte dich immer stolz machen. Das war alles. Immer nur dich. Wollte mein Abi machen, Studieren, weil ich wusste es hätte dich glücklich gemacht, weil ich weiß dass du dann stolz gewesen wärst. Ich glaube, dass hast du noch nie zu mir gesagt. "Ich bin stolz auf dich." Und wenn ich daran denke, wie du mir sagst, dass du auf mich stolz seist, treibt es mir Tränen in die Augen. 

Wir sind sehr oft verschiedener Meinung. Immer diese kleinen Machtspiele. Du schreist, ich schreie. Alles nach dem Motto. Wie du mir so ich dir. ich hasse es, wenn du mich anschreist. Weil ich dann immer weinen muss, weil ich mich dann immer so endlos schwach fühle. "Ich hasse dich", schreie ich dir ins Gesicht und dein Gesicht verliert jegliche Farbe, jeglichen Ausdruck. Und für einen Moment, fühle ich mich dir überlegen, für einen Moment fühle ich mich stark, obwohl ich hinter dieser ganzen. "ich-bin-so-cool-du-kannst-mir-gar-nichts-Fassade." so unglaublich klein bin. ich hasse dich nicht, ich liebe dich. Ich wollte dir das schon so oft sagen, wollte anfangen mit einem "ich hab dich lieb", dich einfach mal in den Arm nehmen. Aber ich kann nicht. Ich kann wirklich nicht, es ist als .. wäre dort eine Wand zwischen uns, die ich errichtet habe mit jedem "nein", mit jedem Verbot dass du mir gabst. Mit jedem Mal in dem ich dein Vertrauen missbraucht habe. 

Es gibt ein Bild, von damals. Da sind wir im Heide Park, wir alle. Und ich sitze auf einem dieser Karussel Pferde. Du stehst im Hintergrund, hälst deine Hände zusammgenfefaltet vor deinem Bauch und lächelst in die Kamera, genau wie ich. Und du siehst so unglaublich stolz aus. Immer wenn ich das bild, oder andere Bilder ansehe, wo wir beide drauf sind und lachen, muss ich immer anfangen zu weinen. Und jedes Mal, will es einfach nicht mehr aufhören..

Aber wenn du mir eines glauben kannst, dann ist es, 
dass ich das alles nicht mache, aus bosheit. Es ist nur, dass 
ich einfach lebe. Mich kann niemand festhalten, nicht mal ich selbst. 



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25 November 2011

let's get drunk, let's forget




Ich habe mich schick gemacht, mein Lächeln aufgesetzt, dazu die rosarote Brille. Habe die Platte in meinem Kopf aufgelegt, die deinen Namen trug. Oder nein, lass es mich verbessern. Die deinen Namen trägt. Ich habe es mir auf der Wolke sieben gemütlich gemacht und flog los. Richtung Glück, Richtung Zukunft, Richtung was-auch-immer. Im Grund war, oder ist mir das auch egal, in welche Richtung, oder wohin der Weg uns führt, solange ich ihn mit dir gehen kann. 
Aber wisst ihr, das mit dem Glück das ist und war noch nie meine Sache. Es war als würde das Leben sagen: "Hey" und anstatt nach vorne zu blicken, drehte ich mich um. Und die Realität hat mir meine Traumwelt aus der Fresse gehauen. Und dann? Ja, dann war die rosarote Brille kaputt, das Lächeln verschwand und tränen, die kullerten. Die Platte, die in meinem Kopf spielte, die deinen Namen sang, ist gesprungen. Die Bilder umgedreht, das lächeln weg. 
Ab heute nur noch bergab, versprochen.

Ich würde dich nicht hassen.
nimmer.
ich würde immer zu dir zurück 
kommen, wieder und wieder.

ich setze die Wodka pulle an. 
lass mich vergessen, bitte

24 November 2011

I wish I could read ur mind




abschweifender blick, sonst ein lächeln
apathischer blick, hängende mundwinkel

getrübtes glück

sag, wo gehst du hin
wo willst du hingehen
wohin
wirst du allein gehen
oder wirst du gehen zusammen mit mir

wenn ich wach bin
sehe ich das ende

wenn ich die augen schließe
liegst du neben mir


lass mich schlafen

23 November 2011

bygone



"Und Ich hatte Ihn schon gar nicht lieben wollen. Denn eins wusste ich ganz gewiss  wusste es in der Magengrube, im Knochenmark, vom Scheitel bis zur Sohle, tief in meiner leeren Brust, nämlich dass die Liebe einem Menschen die Macht gab, einen anderen zu zerstören."


Die Lage scheint aussichtslos und der Weg einfach zu weit. Du kannst dich noch genau an den Startschuss erinnern. Du liefst los ohne Bedenken! Und jetzt stehst du dort, Augen verheult und der Weg noch so unendlich weit. Du warst dir Anfangs doch so sicher, diesen, ja genau diesen Weg zu gehen. Du hast ihn dir ausgesucht, du bist ihn angetreten, los gelaufen .. Du wolltest es doch, Kind. Du standest da, zuversichtlich, positiv in die Zukunft blickend. Du warst dir so sicher, dass du diesen Weg gehen wolltest, du dachtest, du würdest es schaffen, durchstehen. Und nun liegst du da, erschöpft , zitternd und mit verheulten Augen schaust du in Richtung des Ziels. Es scheint so nah, aber es wird immer unerreichbar bleiben. Komm steh auf kleines Püppchen, ich dachte du schaffst das? Naiv und dumm wie du bist. Gib es zu, Schätzchen. 
Du hast dich überschätzt. Du wusstest, dass es nicht klappen würde, du wusstest es. Es konnte gar nicht anders kommen. Es musste so kommen, du bist zu schwach liebes. All' deine Vorsätze verblassen. Du bringst es zu nichts! Sieh es ein. Du bringst es zu nichts. Zu nichts! Du denkst dir, so kann es nicht sein, so kann es nicht bleiben, du hast zu viel aufgegeben, so viel hast du zurück gelassen, ist auf der Strecke liegen geblieben. Es kann nicht das Ende sein. Nein. Die Lage scheint aussichtslos und der Weg zu weit. Du fässt all' deinen Mut zusammen, siehst wieder auf, machst Schritte, mit dem Ziel im Blick, gehst du immer weiter darauf hinzu. Du streckst deine Hand aus. Und versuchst es zu berühren. Nichts. Ein weiterer Rückschlag. Doch du bleibst stark, fällst nicht zu Boden. Du läufst weiter mit erhobenem Haupt. Tränen laufen dir über die Wangen, wisch sie weg Kind, du musst stark sein! Sieh deine Haut mein Kind, was hast du getan? Deine Haut, übersät von Narben und Stichen. Nein, Blick nicht zurück, es ist deine Vergangenheit mein Kind. Schau' nach vorn', richte dich auf, sieh nicht zurück. Du kämpfst dich nach oben. Sieh, du stehst. Der erste Schritt ist gemacht. Los nun geh, geh deinem Ziel entgegen. Schritt für Schritt. 

Ich dachte immer wir würden zusammen kämpfen.
Damit, das wir das wir hatten, stärker und stärker wurde.
Aber Nach den ersten 500 Metern unseres Weges, müsste
ich feststellen, dass du auf der Strecke bliebst. Du bist gefallen
und nicht wieder aufgestanden. Stattdessen, hast du mir Lügen hinterher
geschmissen. Und ich? Naiv wie ich war, Blind vor Liebe. Hab alles
nicht sehen wollen. Habe immer weiter gekämpft, weil ich daran
glaubte, dass du gut seist. Du hast mich fallen gelassen.
Und jetzt ist meine Zeit, jetzt lasse ich dich fallen.


Lasse dich fallen mit einem Lächeln im Gesicht.


ps: mein aller erster text, schon uralt.
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21 November 2011

rotes meer




Liebes Tagebuch, 
schon wieder ein neuer Tag und ich lebe immer noch.

"Was machst du da?" Und ich zucke ein bisschen zusammen. Neben mir schwimmt das Rote Meer, aber ich wünsche mir von Tag zu Tag nichts sehnlicher, als dass es ein totes Meer wird, in das ich reinfließe, mit dem ich wegfließe. 
Ein Lächeln, ich schneide weiter.
Wie singt Casper in seinem einen Lied? "Jeder von uns ist Kunst, gezeichnet vom Leben." Dann bin ich ja ein Kunstwerk und du bist mein Künstler, weil du mein Leben warst, hörst du? Fass mal drüber über die Narben. Ich bin mir sicher, du würdest dich nicht trauen, aus Respekt vor deinem Kunstwerk, weil es ... so schön ist, nicht wahr? 
"Hör auf", wimmerst du neben mir, mit nassem Blick. "Geh weh" sage ich trocken. "Es ist gleich vorbei. Aber der Hass, den ich versuche mit jedem Schnitt aus mir herauszuschneiden, der wird erst weg sein, wenn ich tot bin." Und dann fängst du noch mehr an zu weinen. Es tut mir leid, dass du das alles mit ansehen musst.
Ich kann mich selbst nicht mehr im Spiegel ansehen, überall diese Roten Striemen, zieren meinen Körper wie Throphäen. Jeder Narbe erzählt ihre eigene Geschichte. Die ist von damals, als ich als kleines Kind vom Fahrrad fiel. Und die, die war wegen dir. So wie dieses hier. Und bei der, da wäre ich beinahe mit dem roten Meer dahingeflossen, schade nicht? 
Mein Weg ist geebnet, irgendwann werde ich nicht mehr da sein, wann weiß ich nicht. Heute, morgen, übermorgen? Wer weiß das schon. Ich nehme deinen Kopf zwischen die Hände und ein Bluttropfen, landet von meinem Unterarm auf deiner Wange. Es sieht aus als würdest du weinen. Sieht aus als würdest du rote Tränen weinen. Ich küsse deine Stirn. "Bald ist alles vorbei."

"Ritzen?", frage ich mit einem müden lächeln.
"Nein, tattoowieren ohne Farbe."

18 November 2011

nichts mehr zu sagen



Ich bin mir sicher, dass du das hier nicht lesen wirst. Und vielleicht auch nie lesen wirst. Ja, vielleicht wirst du es irgendwann lesen, wenn ich gegangen bin, weil du auf die Frage "Warum?" Antworten suchst. Aber das schließe ich eher aus, weil ich glaube, dass ich dir egal bin. Zumindest bringst du es so rüber. Und soll ich dir noch was sagen? Du wirst hier bei mir keine Antwort auf die Frage Warum? finden. Die musst du schon bei dir selbst suchen. Mal abgesehen davon, ist es mir egal, wenn ich dir nicht mehr so wichtig bin, es tut nichtmal weh und genau genommen, bin ich darüber sogar froh, weil ich den Jahren mehr gelitten habe, als dass ich Glücklich war. Ich habe immer alles auf mich genommen, nie den Mund aufgemacht wenn mir etwas nicht passte. 
Ich spielte nahezu perfekt heile Welt. 


Wir waren uns so nah am Anfang, doch je mehr wir Stritten, bekam unser Zusammensein, risse. Es enstanden riesige löcher und mittlerweile ist zwichen uns eine Schlucht die unüberwindbar ist.  Ich hab einige Zeit versucht die Risse zu pflegen, Löcher zu stopfen und die Schlucht zu überwinden. Ich habe dir meine Hand hingehalten, obwohl sie schon ganz müde und schwach vom ganzen hinhalten war, weil du sie nicht genommen hast.Ich habe immer gegeben und gegeben, aber von dir kam nie was zurück.  Und wenn du mal zurück denkst, sind wir wieder an dem Punkt, wo damals alles aufgehört hat.


Betroffenes Schweigen. Erzähl mir was und darauf sage ich dass ich nichts zu erzählen hab. Na, klar es muss doch was geben und ich sage nein. Danach fallen wir wieder ins Schweigen. Schön, nicht? 
Wenn wir stritten bist du immer abgehauen. Ich muss sagen, dass konntest du gut. Abhauen, wenn es brenzlig wird, weg laufen. Und dann bist du dich betäuben gegangen, bist dich voll pumpen gegangen, damit du vergisst. Ich wollte nach jedem Streit, dass wir darüber reden, weil wir nie zuende gestritten haben. Aber du hast das nie für nötig gehalten. Also schwieg ich. Und die Schlucht, sie wuchs und wuchs.


Machen wir uns nichts vor, es ist zuende. Schon lange. Das weißt du genauso gut wie ich es weiß. Nur ich habe Angst dass du daran zerbrichst, so wie damals, obwohl du mich hast gehen lassen. What goes around comes around mein Engel. Nur mit dem Unterschied dass ich weniger Lügte.  Dieses Mal lasse ich dich gehen, backe einen Kuchen und komme nie nie wieder zurück.


Mach doch die Augen auf, verdammt. Wir drehen uns im Kreis.



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16 November 2011

28072011


Alle reden immer von der Liebe, die sie alle nie vergessen werden. Vor allem nicht die aller erste große Liebe. Aber wenn man dann mit großen Augen fragt, was liebe sei. Verstummen alle Münder. Die Liebe ist auf dieser großen weiten Welt, das wohl unberechenbarste weit und breit. Warum? Weil du auf sie keinen Einfluss hast. Du kannst deine Gefühle nicht kontrollieren, sie nicht in die richtige Richtung schieben. Es ist einfach so, dass du nicht kontrollieren kannst WEN du liebst, oder WANN du liebst. Du kannst dich mit Händen und Füßen wehren, aber Gefühle bleiben Gefühle. Immer. Liebe passiert, nimms so hin. Es ist einfach so.

"Komm her, setz dich zu mir, ich will dir was erzählen." Vielleicht naiv, vielleicht auch dumm, vielleicht fast schon blind, aber ich hab im Gefühl, dass alles gut wird. Dass es funktioniert, dass alles schön wird, dass alles noch viel viel schöner wird, als wir es uns vorstellen. Dass es unglaublich wird. Dass aus uns etwas großes werden kann. Ich habs im Gefühl und ich glaube auch dran. Ich glaube so fest daran, weil ich mir nichts anderes wünsche, als dass es klappt. Das ich mit dir sein kann. Wie lange? Ich weiß nicht. Aber lange. sehr sehr lange, bitte

Wegen dir schwimme ich im Meer der Glücksgefühle, du regierst meinen Gedankenang. Morgens, Mittags, Abends. Zu jeder Uhrzeit, zu jeder Lebenslage. Es gab Momente in denen du mich so sprachlos gemacht hast und ich nichts anderes außer grinsen getan haben. Ich hätte dir dann am liebsten diese 3 klein großen Worte geschrieben. Und soll ich dir noch was verraten? Diese Momente gab es schon unzählige Male. Ganz bald wird der Tag kommen an dem ich dir das in dein Gesicht sagen kann. Und dann ist die schönste Geste die du mir zurück geben kannst, dein lächeln. Eintes tages Italien, bby

28072011 the start of something special.



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15 November 2011

millimeter der trennung


"Never say good-bye because saying good-bye means going away, and going away means forgetting."



Und langsam gleitet deine Hand aus meiner, sanft streichst du meine Fingerspitzen. So als würdest du mich bitten wollen zu bleiben. Ich schließe meine Augen, lasse für einen Moment alles die Zeit rewiev passieren, erinner mich an all die gemeinsamen Momente. Koste deine Berührung, deine Nähe bis auf jeden letzten Millimeter aus. Noch ein Luftstoß und wir sind getrennt. "Lass doch los", sage ich mit flehenden Augen. "Ich kann nicht", gestehst du. "Ich kann nicht." Es geht weiter, hörst du? Es geht immer weiter. Ein letztes lächeln. Pass auf dich auf. Ich wende mich ab. Renne. Renne so schnell ich kann, so weit mich meine Füße tragen. Verschwinde im ewigen Nichts. Werde ein schwarzer fleck in deiner Vergangenheit. Und eines Tages wirst du dich nur dunkel an mich erinnern. Gleichgültig wann, werde ich ein unscharfes Bild in deiner Erinnerung sein. Irgendwann wirst du fragen: Wer war sie?

es ist zeit zu gehen.
es ist zeit lebewohl zu sagen.
es ist zeit zu vergessen.
für immer.

10 November 2011

Label: Vergangenheit



gut, wir haben uns verloren.
und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob
das jetzt gut oder schlecht war.

heute vor einer woche.
heute am donnerstag. 
Donnerstag dem 3 November Zweitausendelf.



ich habe die zwei tage danach geheult.
tat weh, weißt du.


und heute morgen im bus, habe ich an dich gedacht 
und ein ehrliches lächeln verließ meine lippen.

es geht bergauf.

"Ich wünsch dir und wer auch immer zukünftig an deiner Seite lebt viel 
Glück und erfolg, und ich hoffe, dass wenn du jemals an mich zurück denken 
MUSST, du nur an das gute denkst, die schöne Zeit."

werde ich - promise.
einfach weil die schönen erinnerungen 
an uns zwei überwiegen.

leb wohl, an dich.
wo auch immer du bist,
wer auch immer du bist.

ps: du hast richtig gedacht.

09 November 2011

smile



you look super cute when you smile.
So please smile dearest.
That is all I want you to be even we are not together.


08 November 2011



Gut, ich bin in meinem Leben an einen Punkt angekommen, wo ich mir denke: "SCHEISSE KIM WO WILLST DU EIGENTLICH MAL HIN?" Zehnte Klasse einer Realschule. Schön was? Ganz im Gegenteil. ich hab mich eigentlich immer auf die Ferien gefreut, aber mittlerweile sind die Herbstferien schon seit einer Woche vorbei und .. noch mehr als 4 Wochen, dann sind wieder Ferien. Darauf folgen wieder die Osterferien, Sommerferien und dann ist auch schon alles wieder vorbei.. DAS GEHT MIR ALLES VIEL ZU SCHNELL. Und je mehr Zeit vergeht, desto bewusster wird mir dass die Zeit eigentlich doch sehr schnell vergeht. Viel zu schnell. In der Schule ist dauernd diese Berufsberaterin. Hilft uns, bzw will uns helfen. Bewerbungen müsst ihr schreiben usw, ihr müsst dies machen. Und das, und jenes. Das könntet ihr mit dem und dem Schulabschluss werden, mit dem Abschluss könnt ihr auf die und die Schule gehen, Abitur kannst du machen, oder du gehst auf die Fachhochschule. Oder du machst eine Ausbildung, machst dies machst jenes. Mir platzt der Kopf.  

Damals als Kind wollte ich IMMER Tierärztin werden. Ich hatte dann extra, um diesen Traum zu verwirklichen, Latein auf dem Gymnasium als 2 Fremdsprache gewählt, aber das wurde nichts. Nach der 7. war auch das Gymnasium nicht mehr meine Schule und Tierärztin wollte ich schon lang nicht mehr werden. Ich habe mir nie wirklich einen Kopf darum gemacht, was ich werden will, oder wo ich später mal hinmöchte. Nicht in der 8 Klasse, in der 9. oder jetzt in der Zehnten. Aber jetzt muss ich mir einen Kopf machen und das macht mir Angst. Alle sind schon am Bewerbungen schreiben, am abschicken, einstellungstest und ich? ich hab noch gar nichts gemacht. Nicht das geringste. Bewerbungen habe ich geschrieben, für Fotografen, großes Lob vom Herrn Hirsch, aber das wars. Abgeschickt habe ich sie nie. Ich hab sie nur überarbeitet und noch mehr vervielfältig. Aber will ich eigentlich Fotografin werden? JA KLAR, nein. Keine ahnng. Fotografin, Journalistin, das sind so Berufsvorstellungen. Oder Stewardess. Ich glaube es wird noch einige Zeit brauchen eh ich einen Freund habe, einen festen, mit dem es dann mal mehr als was weiß ich wie viele Monate hält und solange der noch nicht da ist, reise ich um die welt, sammel eindrücke, halte sie fest, schreibe sie nieder auf papier. Vielleicht reise ich auch einfach um die ganze welt, mit so einem Vw Bus, darüber schreibe ich ein Buch. JA GENAU, nur leider bin ich nicht die einzige die schon so einen Gedanken mitsich trug. Aber mal ganz ehrlich. Wie langweilig wäre dass denn allein die Welt zu bereisen. Kommt wer mit, vielleicht du? Es würde bestimmt super werden, ganz sicher.

Na ja, vielleicht werde ich auch einfach gar nichts, vielleicht feier ich auch einfach mein Leben. ich will gar nicht total alt werden, wozu auch? Mit 80 ist eh alles scheiße, alles tut weh, falten usw. Ich will sterben wenn ich glücklich bin, wenn ich all das gemacht habe wonach mir war. Dann kann ich von mir aus Sterben. Ich werde jetzt einfach meine Schule weiter machen, zusehen dass ich meinen erweiterten schaffe. Ich werde mich an der Fachhochschule bewerben. Gestaltung und dann werde ich ein 1 Jähriges Praktikum bei einem Fotografen machen. Das ist mein Plan. Andere Pläne die gibt es nicht.

guckt euch links oben meine mum an.
ist sie nicht süß?
MAMA I LOVE YOU!

07 November 2011

fremdlieben



Ich wusste dass du mich be(tr)lügst, ich wusste es von anfang an. Es war fast schon offensichtlich. Du hättest es besser planen sollen, dein fremdgehen, dein fremdlieben. Würdest mich lieben hast du gesagt. Vorne rum, aber hinten rum sagtest du ihr diese 3 Wörter auch. Und ich blieb, blieb bei dir. Warum? Weil ich dich liebte. Mehr als du mich. Weil ich wusste ich würde es nicht verkraften, wärst du nicht mehr an meiner Seite, obwohl du eigentlich nie richtig an meiner Seite warst. Wie konnte ich etwas verlieren, was nicht richtig mir "gehörte"? Ich habe nach innen still und heimlich gelitten und nach außen hin habe ich stets gelächelt, bei jedem ICH LIEBE DICH. Ich habe zusammen mit der Sonne gelacht. Nur dass die Sonne ehrlich lachte und ich eben nicht. Ich hielt an dem Gedanken fest, dass du schon irgendwann merken würdest, dass ich die richtige für dich war. Hast du dann auch. - Nur zu spät. Viel zu Spät.

"Trink nicht so viel", haben Sie gesagt und ich nickte. Nur ihr Blick war warnend und prüfend, fast als würden sie mich durchleuchten, meine Gedankengänge durchforschen. Ich wusste dass Sie mir eigentlich nicht vertrauten. Nicht im geringsten. Ich lächelte müde. Sie vertrauten mir nicht, na ja .. zurecht.

Torkelnd lief ich aus der Hütte, der Bass dröhnte. Alle hatten Spaß, knutschten rum, tranken, tanzten. Bald war Neujahr, noch 2 Stunden. Ich trug keine Jacke und durch den Alkohol schwand auch mein Kältegefühl. 

Ich weinte. Wegen dir. Ich legte mich in den Schnee. Wegen dir. Ich wollte sterben. Wegen dir. 

Mein Kopf so schwer, randvoll von dir, alles drehte sich, mir war kalt. 
Die sicht vor meinen Augen verschwamm, alles schwarz. 
Ich versank im ewigen nichts.

Noch bevor ich meine Augen öffne, wünsche ich mir dass alles nur ein böser Traum ist. 3 .. 2 .. 1 Augen auf! Steriler Geruch steigt mir in die Nase, fremder Geruch, fremde Umgebung. Weiße Wände, weißer Boden, weißes Nachthemd. Alles weiß. Krankenhausweiß. Ich fange an zu heulen.

ICH bin NICHT dein Freund, schriebst du. Mein Körper wurde von Hass durchflutet. Ich wusste du lügst, aber ich wollte nie wissen dass es wahr ist. Tränen der Wut und Verzweiflung stiegen mir in die Augen, alles zitterte. Ich bin ausgerastet und alles was du zu sagen hattest war, dass ich ruhig bleiben sollte. Alles war doch nur halb so schlimm, hast du gesagt. Und dann, dann bist du KUCHEN BACKEN GEGANGEN. Du bist kuchen backen gegangen und nie wieder gekommen.

2,5 Promille, 33°C Körpertemperatur. Suizidversuch.
Nie habe ich dir davon erzählt,  nie dass es wegen dir war.
Und selbst wenn du das hier lesen solltest, wirst du dich nicht angesprochen
fühlen ... oder?

06 November 2011

letzter brief, letztes ich



Hey,
ich bin mir sicher dass du das hier liest, weil du meinen Blog immer gelesen hast, weil du meinen Blog besser zitieren konntest als ich, weil du immer besser als ich selbst wusstest, was ich vor 2,3 Tagen gepostet habe. Ich saß vorhin in meinem Zimmer und wollte eigentlich einen Text vorschreiben, aber irgendwie musste ich nur heulen, deswegen habe ich es gelassen. Ich frage mich wann ich zuletzt so sehr geweint habe. Letztes Jahr im September? Ich weiß es gar nicht mehr. Nun ja. Und der Text? Der liegt jetzt in meinem Block, kariertes Blatt, ne ganze seite. Ganze Seite voller vorwürfe, obwohl du mehr als oft sagtest, dass es dir leid tun würde. Es wird kein Text mehr voller Vorwürfe werden, dieser Text hier soll einfach eine kleine Zusammenfassung unserer Zeit sein.
Ich frage mich wirklich, wie viel Zeit vergehen wird, ehe es nicht mehr weh tut wenn ich an dich denke, bis keine träne mehr mein auge verlässt, bei dem gedanken an dich. Im prinzip ist es mir auch egal, ich will nur dass es schnell geht, sehr schnell. Am besten jetzt in diesem Moment, es soll sofort aufhören, wehzutun. Ich habe dich schon einmal gehen lassen, ob es mich überwindung gekostet hat? ich weiß nicht, nein. Aber sag mir, warum tut es jetzt so weh? Die Wangen nass, die Schminke verlaufen. Es wird vorbei gehen ich weiß, in ein paar tagen oder wochen wird es mir besser gehen und irgendwann wird es gar nicht mehr wehtun, dann werde ich zurück denken, mit einem lächeln im gesicht. In meinem Kopf wird selbst dann immer noch dieses Fragezeichen sein, aber ich werde glücklich sein, das weiß ich. Weil es bis jetzt immer so war, egal wie weh der Abschied getan hat, ich bin glücklich geworden. Immer und immer wieder.

ich weiß nicht wer du bist und irgendwann wird mich diese Frage auch nicht mehr beschäftigen, aber das hier werden die letzten worte, meine letzten sätze an dich sein.
Weißt du, wir haben immer sehr sehr viel zusammen gelacht. Du hast viel erzählt, von irgendwelchen leuten die ich nicht kannte. Gelästert hast du. *dich komisch anguck* jaja, so war es und dann haben wir immer über diese leute gelästert. Geläster und gelacht und sie immer wieder in unseren Gesprächen aufgenommen, zitiert und so weiter. Wenn ich an dich denke, verbinde ich automatisch das lachen mit dir. Wie ich es gehasst habe, wenn du mir was erzählt hast, immer hast du um den heißen brei geredet, bist in gedanken, links abgebogen, rechts, wieder geradeaus, bist in gedanken in kreisen "gefahren". xxxx das ist die von der party, oder die freundin von der freundin usw. Es hat immer 53252252min gebraucht, ehe du auf den punkt gekommen bist. Ich habe immer deinen Namen gerufen, mit nachdruck und etwas lauter sodass sich meine stimme überschlug. Du mochtest das, ich weiß. Aber so sehr ich es auch hasse, dass du nie auf den Punkt gekommen bist, desto mehr wünschte ich mir jetzt, dass du mir was erzählst. Wie wär's mit der Wahrheit? Es wäre mir egal, wie lange du um den heißen brei herumreden würdest, hauptsache du würdest auf den Punkt kommen, auf den Punkt der Wahrheit.
Ich hab dich immer angerufen. "Hallo" hast du gesagt und ich hab dir dasselbe entgegnet. Danach Stille und auf die Stille folgte jedes Mal dass wir lachten.

ich sehe gerade der Text wird etwas lang. Egal, die hauptsache dass du ihn dir duchliest. "Guck mal da fliegt ein Hurensohn". Ich hab keine Ahnung warum ich das gesagt habe, oder in welchem Zusammenhang, aber du hast dich so unglaublich darüber totgelacht. Was es nicht alles gab: partyerdnüsse, hello und kitty.
unsere Eulenfamilie, die kleine Meerjungfrau. Oder wie uns das Lied nicht eingefallen ist, was du ganz am Anfang des Telefonts gesungen hast, ich habs dir nachgesungen und du hast gesagt, ich würde schön singen, wenn ich auch mal zuende singen würde. Wir haben uns bestimmt 10 min lang den Kopf darüber zerbrochen welches Lied das war. Und als wir dann auflegten fiel es mir ein. Hit the road jack. Klick mal drauf, auf den link, ist ein tolles Cover, find ich. Wir haben oft dasselbe gedacht. Ich griff nach meinem Handy genau dann, wenn deine Sms ankam und andersrum genauso.

Alles was bleibt sind zwei aufgenommene Telefonate. Bei dem ersten redest du wieder um den heißen brei, und ich schreie histerisch rum weil du endlich vorlesen sollst und bei dem zweiten, schreie ich dich an weil ich so unglaublich wütend bin und am ende glaube ich zu hören, dass du weinst. Ein gemaltes Bild, 3 Lieder die mich an dich erinnern und knapp 7000 facebook nachrichten sind alles was übrig blieb. Ich habe dir eine zweite chance gegeben, obwohl ich wusste, du würdest sie nicht nutzen. Und ich behielt recht. Du hast sie nich genutzt. Ich danke dir für die 123 Tage. Ich danke dir für 123 Tage und keinen Tag länger. Das Kapitel du ist hiermit beendet, ich blätter um, weiße leere Seite. Mach's gut.

"werd ich, und tu dir nicht selber weh, lass die fingern von den drogen usw, bitte."

"Ich versuche mich an deine Worte zu erinnern, wenn ich dabei bin, zu versuchen dich zu vergessen."


I'll miss you.

05 November 2011

kotze





Wenn ihr mich fragen würdet, wie es mir geht, würde ich warscheinlich nicht darauf antworten können. Mir gehts es, irgendwie gut, aber auch unglaublich scheiße. Ich habe die letzten Tage viel geweint, aber auch genauso viel gelacht, um zu vertuschen wie beschissen mir es eigentlich geht, wie sehr mir alles im Kopf rumschwirrt.

"Auch hier habe ich eine Maske. 
Manchmal komme ich ganz
durcheinander mit den ganzen Masken. 
Eine für die Schule, 
eine für zuhause, 
eine für's Internet.
irgendwie weiß keiner wer ich wirklich bin.
nichtmal ichselbst."


Ich war letztens mal wieder im Seconhandshop, weil es mich so auf aufgeregt hat, dass all diese Opis so coole Jacken und Pulli's haben, und siehe da, hab 'ne schöne Jacke gefunden, die ähnlich wie die eines meines Vaters ist. 2€ und es war meine, ab in die Wäsche und dann hab ich sie erstmal angezogen.



Ja, bisschen unsauber bearbeitet, beim weichzeichnen des Hintergrund, egal! Fokus dieses Bildes ist nun mal die Jacke, ende. Desweiteren hab ich mir noch so einen Pulli, eine weitere Jacke und einen Schal gekauft! Stichwort schal, den seht ihr auch auf dem Video, auf Facebook! Klickt ihr einmal drauf und ich laber auch kurz voll! Was den pulli und die Jacke angeht, folgen vielleicht noch bilder! Na ja, bis dann ihr süßen genießt das Wochenende, herz!



04 November 2011

unexplained


Warum geht er mir nicht aus dem Kopf, fragt sie sich. Die Frage hatte sie sich schon einige Male gestellt. Warum, wieso gerade er? Was hatte er was andere nicht hatten? Ihr Herz? Nein, dafür war es zu früh .. oder? Aber was war es? Nein viel eher, was ist es? Schulterzucken, leerer Blick. Sie konnte nicht sagen, dass sie ihn lieben würde, aber sie konnte es auch nicht verneinen, aber hey. was ist schon liebe? Alle redeten immer von liebe, aber wenn man fragte, was denn liebe sei, wurden alle Münder stumm. Wer war er schon? Für sie ein unbeschriebenes Blatt, auf welchem sich die Zeilen nur mühsam füllten. Oft liegt sie in ihrem Bett, neben ihr leuchtet die Lichterkette die sie über ihre Radio hängte, glücklich ist sie bei dem Gedanken an dich, ein lächeln ziert ihr Gesicht.


Aber das war nicht immer so. Traurige Liebeslieder füllen ihr Zimmer, Heizung aufgedreht, nachdenkliche Miene, manchmal ein paar Tränen. Sein Name steht dort geschrieben dahinter ein Herzchen, da war noch alles gut. Sie weiß, sie hält an den falschen Träumen fest, an den falschen träumen, aber an der richtigen Person? Fragendes Gesicht. Es wird nie das wir geben, welches sie sich warum auch immer wünscht. Nie wird sie seine Hand halten, seine Lippen küssen und ihm nah sein, nie. Trotzdem ist es immer er, den sie an ihrer Seite sieht, wenn sie in die Zukunft blickt, er hält ihre Hand wenn sie sich in Gedanken ihre Traumwelt aufbaut. Hoffnung stirbt zu letzt und an seine Träume soll man glauben, so wurde es ihr gelehrt.


sie wünschte sich, dass eines Tages der Tag käme, an dem sie ihre
Gedanken mit ihm teilen könnte, egal wie absurd sie klingen mögen.

Er hat es in der Hand, er kann eine Kurzgeschichte ihres Lebens sein.
Oder er wird ein Roman in ihrem Leben.
Ihr ganz persönlicher Liebesroman.




03 November 2011

gestorben


wird mich nicht ändern.
gestorben für heute.
morgen wieder auferweckt.

all das.
es wird mich nicht ändern.
sterben.
aufs neue und immer wieder.

niemals mehr ändern.
für niemanden gelebt.
für alle gestorben.

weck mich auf.

02 November 2011

forest


Ich fuhr einige Zeit mit dem Rad herum. Hielt hier und da, stets die Kamera gezückt, schoss ein paar Fotos. Hobbys die man mit Leidenschaft lebte, waren nun mal die beste Therapie. Ich fuhr weiter, etwas nach vier war es, schon ein wenig dunkler. Ich beschloss trotzdem in den Wald zu fahren. Wie schön alles aussah, goldener Herbst, die Sonne schien Orange durch die Bäume hindurch. Grüner Wald dekoriert mit dunkelrot orangenen Bäumen. Normalerweise fuhr ich an der ersten Kreuzung links, aber dieses Mal fuhr ich geradeaus. Im weiter in den Wald hinein, tiefer und tiefer. Ich verlor schon nach kurzer Zeit die Orientierung, aber das machte nichts.

ich werde dein lachen vermissen.

Musik in den Ohren, der Wind verwehte meinen Mantel, Hände und Wangen waren eiskalt. Ich fuhr rechts, vorbei am Ölberg, zurück ins Dorf, dann wieder links, machte kehrt fuhr geradeaus. Fuhr herum ohne ein bestimmtes Ziel zu haben.

ich würde deine Stimme vermissen.
 
Ich trat in die Pedale wieder und wieder. Ich versuchte vor dem Gedanken zu fliehen, du und ein anderes Mädchen. Ich fuhr den Bürgersteig hoch und wieder runter. Unentschlossen war ich, so verdammt unentschlossen.

du hast gesagt, es würde dir leid tun.
ich weiß.

Es war schon ganz dunkel geworden, mein Licht ging nicht, egal. Ich wechselte auf die Straße, dachte gar nicht daran mich an die Seite zu halten, warum auch? war doch platz. Ich breitete die Arme aus, schloss die Augen, trat in die Pedale, der Wind strich sanft über mein Gesicht. Ich war frei, so frei. Autos hupten, machten ihr Fernlicht an, überholten. Ich zeigte ihnen den Finger.

Ich würde vermissen, wie du immer um den heißen
brei herumredest, auch wenn es mich mehr als alles
andere nervt.


Ich fuhr im Kreis, straßenlaternen leuchteten mir schwach den Weg. Ich fuhr dem Wald entgegen, schwarz wie die Nacht, aber unendlich schön. Ich überquerte den kleinen Hügel und verschwand im Wald, würde eins mit der dunkelheit. Ich fuhr noch einige Umwege ehe ich zuhause ankam. 18 Uhr war es.
Ich kam die Tür herein, keiner sagte Hallo, fragte wo ich war, wie es mir ginge. Nichts.

weißt du, 
mir tut es auch leid.


01 November 2011

wir werden uns nicht vergessen, nie



gleich werde ich nicht mehr da sein
nicht mehr neben dir stehen
aber du wirst meine Stimme hören
weil ich immer bei dir sein werde
wenn du willst

ich werde der Wind sein
flüsternd über deine Welt fliegen
und dein Leben von oben sehen
und der Regen
der auf dein Gesicht fällt
und wenn du daran glaubst
werde ich immer bei dir sein