30 Dezember 2011

and tonight, i'll fall asleep with you in my heart.






Zugegeben, ich hatte immer geglaubt vorbereitet zu sein. Auf alles. Hatte immer geglaubt, noch 
ein kleines Stück Distanz zwischen uns zu haben, dass ich nicht zusammenbreche, wenn wir zusammenbrechen. 
Dass ich weinen würde, mit erhobenem Kopf, dass ich so stark sein würde, mir die Tränen aus dem Gesicht 
wischen würde  und danach tapfer mein Lächeln ins Gesicht zaubern würde. Dass ich weinen würde,
wie ein kleines Kind, dass beim Laufen hinfällt,seine Knie aufschürft, in den Arm genommen und gesagt bekommt, dass alles wieder gut wird. Danach würde die Sonne wieder lachen, ein kuss auf die Stirn und all der Schmerz wäre 
vergessen. Aber ich habe mir nicht nur die Knie aufgeschürft, keiner hat gesagt, 
dass alles wieder gut werden würde. Ich hätte auch keinem geglaubt, außer wenn es von dir käme. 
Nichtmal mir selbst glaube ich. "Alles wird gut, alles wird gut, alles wird gut,
es ist immer alles gut geworden." Ich weiß nicht wie oft ich diesen Gedanken
in den letzten zwei Tagen wiederholt habe, wieder und wieder. DAS KANN
NICHT ALLES GEWESEN SEIN, ODER? sag mir, dass das nicht alles war. Ich will
es mir nicht mehr einreden müssen.

Holst du mich ab? Morgen Abend um halb zehn?  Ich werde dir davon erzählen, was
für eine Idiotin ich bin und du, was für ein Idiot du bist. Ich werde dir erzählen, wie
sehr ich angst habe dich zu verlieren und dass du das Beste in meinem Leben bist.

danach, gehen wir hand in Hand zu dir, schauen dem Feuerwerk zu, schlafen arm in arm
ein. - Fast so wie vor drei Wochen.

auch wenn ich mich ein wenig davor fürchte, dass du nicht kommen könntest.
ich werde warten auf dich, morgen abend um halb zehn.