02 Dezember 2011

wie waren groß von anfang an




Du hast ein paar worte für mich dagelassen, mir kamen die tränen, weil ich immer noch, nach wie vor denke, ich würde träumen. aber bin wach, bei bewusstsein. Und das wir, was ich sonst nur in meinem Kopf zu exsistieren, geglaubt habe, dass gibt es wirklich. Ich packe deine worte in das marmeladenglas, für all die schönen momente in meinem leben. Danach stopfe ich dich mit hinein, dich und unsere Zeit. Nehme stift und papier und schreibe alles nieder vom anfang bis zum ende, sofern es eines gibt. Ich hoffe nicht. Solange es uns gibt, schreibe ich alles auf und auch darüber hinaus,wenn alles zuende ist, schreibe ich über dich, über uns. Jeden Moment, bis ins kleinste Detail,  um später dieses Marmeladenglas zu öffnen und daran zu riechen. Um für einen Moment wieder auf wolken schweben zu können, um wieder zu wissen wie träume schmecken und nochmals zu wissen, wie es war zu fliegen. 

Wenn ich an das Ende denke, so kommen mir die tränen, mein Brustkorb verengt sich und mir fehlt es an luft. Keine Frage, du bist atemberaubend. Atembraubend in jeder hinsicht. Mein Herz wird aussetzen und ich werde vergessen zu atmen. Nein viel eher, werde ich nicht mehr wissen, wie man atmet, weil du mir den verstand raubst. Mit jeder Berührung, jeder Bewegung, jedem Blick. Wirst mir meinen Verstand rauben mit jedem  Wort, in welches du mich lieblich umhüllst. Mein Herz wird aussetzen, samt atem und die Welt wird aufhören sich zu drehen.  Wenn alles zuende ist, werde ich in jeden cm meiner Haut kneifen, bis alles blutet und irgendwann aufwachen und feststellen dass alles nur ein Traum war. Mit geschlossenen Augen, werde ich nach dir suchen und nicht ins leere greife, sondern nach dir. Mein Empfinden von heute, oder zu jener Zeit, dessen Ausdruck wird nie jemand singen, oder malen können. Geschweige denn in Worte fassen. Nicht in zwanzig, oder hundert jahren. Nie.

In ferner Zeit, werde ich diese Zeilen hier lesen, vielleicht sogar mit dir zusammen. Vielleicht aber auch allein, aber wer weiß das schon. Genau diese Zeilen werde ich lesen, oder all die anderen, die ich verschrieb und ich werde lächeln, weil das unsere Zeit kennzeichnet, lächeln, glück und vor allen dingen liebe. Werde mich an all die Male zurück erinnern, in denen diese Entfernung auf ein Minimum schrumpfte, sodass alles was zwischen uns lag, klamottenfetzen waren. Und wenn ich in Erinnerungen bade, kann ich deine küsse schmecken, jede Berührung auf meiner Haut fühlen. Schließe die Augen und kann verspüren wie du mir die Stirn küsst oder mir die Tränen aus dem Gesicht wischt, wenn es wieder soweit war, dass Felder, Gräser und Wälder zwischen uns lagen.

Ich weiß nicht was mich an dir so fasziniert, was mich an dir so fesselt. Woher diese Vertrautheit kommt. Bedingungsloses Vertrauen, das schenke ich dir, weil ich weiß, dass du mich nicht enttäuschen würdest. Ich bin mir sicher, dass ich für all das nie, in keinster weise, auch nur ansatzweise eine erklärung haben werde. Kein Lied, kein Bild, keine Zeilen, auch wenn es tausende sind, könnten auch nur annähernd beschreiben, was du in mir auslöst. Etwas ganz neues, etwas Gutes. Etwas was so unglaublich neu, aber mir dennoch so vertraut erscheint. Vielleicht ist es die Art, wie du dich gibst, Sachen siehst, die Weise wie du dich artikulierst, wie du lachst. 

Vielleicht ist es aber auch nur die Tatsache dass ich dich liebe. Es mag naiv klingen, unglaublich blauäugig und vielleicht sollte man mich für ein solches denken ohrfeigen, aber es gibt keine ende. Nicht einmal, wenn das Leben uns den Atem nimmt, wir das Licht sehen und an dem großen Tor anklopfen und die Welt da unten für uns dunkel wird. 


"ja, vom ende."

"welches ende?
es gibt kein ende."