08 Februar 2012

acutally.. no I don't hate you. I still lo..ewfwefteqwtgqetgqe you





Manchmal wünschte ich, die Liebe wäre einfacher. Es gäbe nie diesen Täter
und das Opfer. Ich wünschte Liebe wäre nur mit Glück und nicht auch mit dem 
Leid verbunden. In der Liebe ist dein größter Feind der, welchem du dein Herz
in die Arme gelegt hast, dein Gegenüber. Ich wünschte, dass es nicht so wäre.
Ich wünschte, das wenn man sein Herz verschenkt, man es einfach wieder so
zurückfördern könnte. Dass es unversehrt wäre, ohne Narben, ohne Risse und
Schnitte. Aber wieso sollte man eigentlich sein Herz zurückhaben wollen, wenn 
man in dem Moment, als man es verschenkte, glücklich war? Ich will meines auch
gar nicht wieder, ich war glücklich. Ich wurde mal gefragt, ob ich das Tattoo
bereuen würde. Den Kopf habe ich geschüttelt und in das weiße Nachrichtenfeld
ein "nein", getippt. Ich bereue es nicht, weil ich glücklich war. Weil du glücklich
warst. In deinem Lächeln und deinen Augen konnte ich so viel Stolz sehen. 
Aber auch im Ganzen bereue ich nichts. Kein Stück. Nicht das Lügen gegenüber
meiner Eltern, das viele Geld, die vielen Stunden Fahrt. Nicht ein Gefühl. Alles was
ich bereue bin ich selbst. Einfach weil ich im Endeffekt nicht das Mädchen, für dich
war welches ich für dich sein wollte. Ich bin gescheitert an dir. Obwohl ich anfänglich
so positiv in die Zukunft blickte, die Sonne im Gesicht und deine Hand, welche meine 
fest umschloss. Ich war so voller Vorfreude, ohne dabei im Hinterkopf zu haben, dass
manche Dinge enden, bevor sie eigentlich anfingen. Und das war bei mir mehr als
ein mal der Fall. Du hast dir darüber Gedanken gemacht, was alles passieren
könnte, wie man es verhindern kann. Ich hab uns in Italien laufen sehen, Hand an Hand,
nachts an einem See, wie einmal in einem deiner Träume. In den Sternenhimmel  blickend. 

Du hattest recht. Wir sind verschieden.
Ich Träumerin, du Realist.

Aber Träume platzen wie Seifenblasen und Luftschlösser fegen sich mit dem Wind
davon, nicht wahr? Ich war der Wind und auch ich war diejenige die mit der Nadel
an der Seifenblase rumspielte. Jung und dumm. Ich war nicht vorsichtig. Habe
nicht auf meine Träume acht gegeben. Sag, mit wem soll ich sie jetzt leben? 
Ich habe dich gesucht, in den Gesichtern, in den Lächeln, in den Blicken,
der Stimme. Aber ich habe dich nicht gefunden. Nie hat mir ein Junge das Gefühl
gegeben, dass er mich liebt. Ich habe es immer hinterfragt, bei den anderen.
Bei dir war es andes. 

Ich kann dich so weit von mir wegschieben, wie ich will. Noch nichtmal jetzt
trenne mich, diese dummen vierhundert kilometer. Kann all die Erinnerungen in einem 
Karton verstauen, die Bilder umdrehen. Aber im Endeffekt, fliegen meine Gedanken
irgendwo hin und Enden dennoch immer wieder bei dir. Wie ein Boomerang,
den ich in irgendeine Richtung werfe, aber im Endeffekt doch weiß, wo er ankommt.
Ich dachte, Gedanken sind unendlich. So weit wie das Meer.