25 März 2012

im grunde genommen, weiß ich gar nicht was ich will



Und dann esse ich ein Kinder Pinoccioeis und du trinkst einen Eiscafe und ich trinke aus deinem Strohhalm und verziehe das Gesicht, weil ich Eiscafe nicht mag und das Pinoccioeis schmeckt auch nicht, weil die erste Kugel Straciatella ist und Pinoccios Augen Smarties sind und die mag ich auch nicht. Und dann guckst du mich immer ganz oft an und lachst mir entgegen und ich muss sagen dass das ganz schön aussieht, ich mag dein lächeln von treffen zu treffen mehr, auch wenn dein rechter Schneidezahn ein bisschen schief ist. Ich mag deine Augen, die sind blau und blaue Augen sind schön und blonde haare mag ich auch. Aber anstatt dir entgegen zu lachen, frage ich immer verlegen: "was?" Und dann sagst du immer, dass ich mehr lächeln sollte, weil das schöner aussieht, als wenn ich immer so böse gucke. Dabei gucke ich gar nicht böse, sondern denke nach, aber das sage ich nicht, weil du mich dann fragen würdest, worüber ich nachdenke und dass willst du gar nicht wissen. Und ich mag wie du riechst, jean paul gaultier. Ich mag wie du dich manchmal wie ein kleines Kind freust, wenn du auf deinem Ipad rumspielst, wie du mich morgens kitzelst, auch wenn ich immer hör auf hör auf, rufe zwischen dem gekichere deinen namen sage und deine Hände festhalte, damit du doch endlich aufhörst. Ich mag, wie du mich kleine nennst und mit deinem Finger die konturen meiner Lippen nachfährst um mich im Endeffekt zu küssen. Ich mag wie du im Schlaf wirres Zeug redest, weil ich darüber dann immer lache und du davon am nächsten Tag nichts mehr weißt, ich mag wie du mir den Handrücken streichelst, wie du mein Schulterblatt küsst und mir die Haare aus dem Gesicht streichst um meine Stirn zu küssen. Ich mag deine Arme und dass deine Adern an deinen Händen ein bisschen hervortreten. Gestern, da habe ich weinen müssen und du hast nichts gesagt, nur das es ok ist dass ich weine, dass du es schön findest, dass ich mal Gefühle zeige und nicht mehr so tue als sei ich unnahbar. Ich sei Wundervoll hast du gesagt, dass ich gut bin, so wie ich bin. Du hast nicht nach dem warum gefragt, sondern mich einfach nur fest an dich gedrückt und gewartet.  

Das habe ich besonders gemocht. 

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