11 November 2012

tears




Am zweifeln bist du. Du zweifelst an uns. Es tut dir leid, hattest du in der sms geschrieben und ich hatte geweint im Bus, bin ausgestiegen und wieder zurück gelaufen. Ich wusste dass es irgendwie nur noch eine Frage der Zeit war, wie lange ich doch halten konnte. Ich meine, wir hatten schon so oft geredet und ich hatte nur hin, aber nie wirklich zugehört. Dieses Mal hatte ich hingehört, weinend in die Leere gestarrt, aber immer dir horchend, habe mir mit meinem Haargummi meinen Unterarm wundgerieben. Vom "nichts bringen" und "kein bock" hattest du geredet. Und vom trennen. Dabei fällt mir das Atmen schwer und irgendwie begfreife ich dass du so vieles für mich bist, obwohl ich mich nebenbei gedanklich schon von dir verabschiede. Dabei sehe ich all die Momente vor meinen Augen davon fliegen und für einen kurzen moment ziert ein lächeln meine lippen. Du siehst so hübsch aus, auch wenn du so wütend auf mich bist und eigentlich wünsche ich mir nichts mehr, als dass du mich endlich in den arm nimmst und ich so richtig losweinen kann, weil das alles so weh tut, dieses gefühl dass ich dich bald verliere. Aber das tust du nicht. Du sitzt dort und fragst "was jetzt?" und ich antworte mit einem schulterzucken und ein paar tränen. 

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