21 Februar 2013

ertrinken


 wir schwimmen im meer der gefühle und vielleicht ertrinken wir darin.

 2013 wird unser jahr hattest du gesagt und diese worte mit einem kuss besiegelt, danach folgte ein lächeln, der blick in die bunt leuchtende nacht. Silvester und das neue Jahr mit all den schönen Vorsätzen. Mittlerweile muss ich feststellen, dass ich mir der aussage nicht mehr so sicher bin und du dir sicherlich auch nicht mehr. Dabei hattest du doch so sicher geklungen. Unser Boot hat ein paar Risse bekommen, anfänglich nichts schlimmes, löcher die man mit der hand zuhielt und die nach ein paar momenten wieder vergessen waren, löcher über die man hinwegsah, sich dachte, dass es ja nicht all zu schlimm sein konnte. Aber mit der Zeit sitzen wir in unserem Boot und wissen all die löcher nicht mehr zuzuhalten. Wellen reißen unser Boot ein und wir versuchen uns aneinander festzuhalten, doch die wellen reißen uns auseinander. Das ist das ergebnis wenn man einander liebt, daran festhalten will, aber am ende vielleicht doch zu verschieden ist.

Aber weißt du, egal wie viele wellen noch kommen und egal wie verschiedenen unsere ansichten sind, ich werde unter all den wellen immer deine hand suchen, bis sich die see wieder legt und wir unserem glück entgegen segeln können.

ich liebe dich.