31 März 2013

betrunkene nächte, ehrliche worte

"Es tut so weh und ich weiß einfach nicht ob es jemals aufhören wird", schluchzt sie während ich sie bei der hand halte. Ich habe nie gewusst, dass es ihr deswegen so schlecht ging, hielt das immer für ein abenteuer ohne gefühle, riss meine witze in ungewissheit, dass sie abends in ihrem bett liegt und weint. Dabei denke ich an mich, wie ich schon so viele nächte dagelegen und geweint hatte, weil niemand wirklich verstand, weil alle nur hin, aber nie richtig zugehört haben. Weil ich einfach allein war. Dann nehme ich sie in den arm und halte sie einfach fest und sie weint, so wie freundinen sich eben trösten. Wir erzählen uns all die Dinge, die wir so sonst nie gesagt hätten, dass wir einander so fehlen und das wir uns allein gelassen fühlen, nicht wirklich jemanden haben, haben freunde, alles halbe sachen, nie ganze sachen. Alles nur halbherzig. Solche Nächte sind doch die schönsten, in denen man trinkt und sich einfach nur die wahrheit erzählt. Es hat sich so viel verändert, seit die Schule uns auseinander gerissen hat und wir anfangen unsere eigenen wege zu gehen, wege mit neuen menschen, die aber dennoch niemanden ersetzen können. Und ich vermisse sie, meine mädchen. Ich vermisse sie so schrecklich.

30 März 2013

i wish my eyes could take photos

Am Donnerstag habe ich mit ein paar Freunden mal wieder in shooting gestartet. Location war mal wieder ein runtergekommenes Haus, ich bin schon ziemlich oft dran vorbei gefahren, aber irgendwie ist es mir nie wirklich aufgefallen. Es schien irgendwann vor Jahren mal abgebrannt zu sein, nur leider konnten wir nicht rein, weil sämtliche Fenster und Türen mit Gittern versehen waren. Fand ich wirklich schade. Zum Glück konnten wir durch einen Zaun auf das Gelände und in den "Garten", ich fands wirklich gruslig, aber je länger wird dort waren, desto normaler wurde es. Wir hatten wirklich eine menge Spaß. Hier seht ihr ein paar Bilder, zwar nicht die vom shooting, aber welche die ich geschossen habe, als wir eigentlich nur rumgelungert habe. Die Bilder vom shooting bekommt ihr auch noch zu sehen. Ich hoffe sie gefallen euch. Übrigens, heute geht es nach Berlin, also folgen demnächst ganz viele Berlin-Bilder. Werde dort auch mal meine analoge Nikon F80 ausprobieren und Bilder entwickeln lassen.
Eure Kimberly











28 März 2013

es tut mir leid

Warscheinlich kommt es schon Monate zu spät: aber es tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich mit dem aufgehört habe, für das mich viele so gemocht haben, nämlich dem Schreiben. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich vor diesem weißen Bildschirmblatt sitze, dieser Balken zum tippen blinkt und blinkt, ich worte schreibe, ich aber im endeffekt nicht mit dem zufrieden bin was dort steht. Aber wisst ihr woran das liegt? Ich bin eigentlich dieses verträumte, melancholische mädchen, welches irgendwie in die trauer dieser welt verliebt ist, was nicht unbedingt heißt, dass ich traurig durch die straßen laufe. Nein, ich bin das aufgeweckte, frohe mädchen, mit dem schüchternen lächeln, was manchmal vielleicht ein bisschen frech ist. Und ja natürlich, es gab Zeiten da war ich mal nicht so glücklich, aber die Zeiten hat ja jeder, das sind Zeiten in denen mein Blog zu meiner besten Freundin wird, die im wahren leben schon seit langem irgendwie nicht richtig existiert. Hier werde ich gehört, bringe die Leute zum weinen, wenn sie mein Texte lesen und im Rückblick sitze ich hier selbst manchmal und weine, weil ich sehe, was für schmerzen mir zugefügt wurden. Wie Menschen achtlos mit meinen Gefühlen gespielt haben und dabei übersahen, dass ich so vieles für sie getan hätte. Aber es stimmt, die Menschen werden blind wenn sie anfangen zu lieben. Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich glücklich bin. Ich bin glücklich seit letztem Jahr im März, als dieser Junge aus dieser fernen Stadt mich weggeschickt hat. Auch wenn ich das Anfangs nicht sehen wollte: ich war frei. Frei von allem. Eine Tür schloss sich in meinem Leben und eine andere wurde aufgestoßen. An dieser Tür hing ein kleines Schild mit der Aufschrift Renee. Er ist der Grund weshalb ihr keine so schönen traurigen texte mehr lest, die all das aussprechen was ihr nicht in worte fassen könnt. Vielleicht ist das gut, dass ich jetzt keinen grund habe mehr traurig zu sein, aber traurige texte sind schöner zu lesen als glückliche und deswegen schreibe ich auch lieber traurige, aber eben nur, wenn ich auch wirklich traurig bin und jetzt .. ja jetzt bin ich glücklich.

Ich werde versuchen wieder mehr zu schreiben, glückliches als auch trauriges. Außerdem werde ich mehr Bilder posten, zumindest versuch ich es. Herz an euch alle, eure kimberly






19 März 2013

liebesbrief


18/03/2013

ich hab so viele nächte wachgelegen während duch schon lange geschlafen hast, habe dich so lange still und heimlich angesehen um mich dann zu fragen, ob ich irgendwas für dich fühle. du warst der blonde junge, mit den blauen augen von dem ich nie wirklich wusste, was er für mich war. habe nachts die sterne gezählt, während ich deinem gleichmäßigen atem gelauscht habe, deinem unverständlichem nuscheln und mit der zeit fühlte sich dein arm um meinem bauch gar nicht mehr so schlecht an. mittlerweile ist er gar nicht mehr wegzudenken, du bist nicht mehr wegzudenken.

12 März 2013

fotos erzählen geschichten

mal wieder eine kleine fotoserie von mir.
hoffe sie gefällt euch. 

nikon d5100 - 18-55mm - photoshop cs6








08 März 2013

no words left

"Wir wechseln kein Wort mehr miteinander. Vielleicht weil es zu viel zu bereden gibt."
Wir haben schon lange aufgehört beste Freunde zu sein. Haben es immer wieder versucht, zwischen all den Vorwürfen neu angefangen, aber sind immer wieder doch so schön gescheitert. Der letzte kontakt war vor einem monat. ein "hi" schreibe ich dir. Kurzer smalltalk, stille, das war's. Dasselbe ende wie immer. dass du in all den jahren immer derjenige warst der mir hinterhergerannt seist, schreibst du. klar, man macht fehler, aber du hast genauso fehler gemacht, mit dem unterschied dass ich darüber hinweg sehen kann und du irgendwie nicht. Ich habe dir so oft gesagt, dass du herfahren kannst, hier schlafen kannst, nie hattest du geld. Dabei hätte ich es dir gegeben. Bei anderen Leuten bist du immer gesprungen und hingefahren - verarscht habe ich mich gefühlt. Warscheinlich wirst du nie wieder für mich Gitarre lernen und wir werden nie wieder auf diesem tisch sitzen, zusammen rolling in the deep singen und so herzhaft lachen. warscheinlich werde ich auch nie wieder bei dir anrufen, ich kann deine nummer immer noch auswenig, wir werden nicht mehr zusammen fahrrad fahren und abends am strand langlaufen und deine mutter wird nicht wieder meinen namen so lustig aussprechen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es eigentlich traurig, ich wünschte vieles wäre anders gelaufen, irgendwie besser. Aber manchmal ist die Zeit mit einem Menschen wohl einfach vorbei..