12 Juli 2016

- Otto's Burger Sternschanze -

Essen ist immer eine feine Sache - besonders wenn es gut ist! Als ich mich gestern mit Dominik traf, kam mir irgendwann die Frage auf: wo essen wir denn nun? Ich hatte den Wunsch etwas fernab dem Standard zu probieren, also fiel Vapiano und das Blockhouse schon mal weg. Da wir uns ohnehin in der Hamburger Schanze aufhielten, erzählte er mir von "Otto's Burger", selber sei er noch nie dort gewesen, aber man höre nur gutes. Also haben wir mal Seiten gewechselt und sind kurzerhand Restaurantester geworden. Von außen wirkt der Laden eher unscheinbar, die Fassade ist mit Graffiti beschmiert, aber das scheint in der Schanze wohl nichts neues zu sein - als wir das Restaurant betraten, waren Dominik und ich hin und weg von dem Interior - super schön! Ich habe nur leider keine Fotos von der Einrichtung, weil ich gar nicht geplant hatte einen Post darüber zu schreiben.. aber Hauptsache das Essen schmeckt. Die Karte kommt auf einer etwa DIN A4 großen Holzplatte und ist ansprechend designed worden. Anschließend habt ihr Auswahl zwischen 5 oder 6 Burgern und verschiedenen Beilagen - unter den Burgern sind übrigens auch zwei vegetarisch. Dominik wählte den Quinoa Burger (nie von gehört) und eine hausgemachte Limo. Ich wählte den Otto's Burger mit extra Bacon, eine Gurken Limonade + Pommes. Bei der Frage welche Sauce ich denn zu den Pommes möchte, war ich super überfordert. Normalweise kenne ich die Frage: möchten Sie Mayo oder Ketschup? Hier hatte ich allerdings die Auswahl zwischen 6 (?) verschiedenen Dips, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Am Ende entschied ich mich zusammen mit Dominik für Trüffel Mayonnaise und einen Guacamole Dip. Köstlich sag ich euch. Falls ihr jemals in Hamburg auf der Suche nach einem Burger Restaurant seid, schaut bei Ottos Burger vorbei (es gibt übrigens 3 Filialen in jeweils anderen Ortsteilen) Preislich liegt das ganze etwas oberhalb von anderen Fast Food Ketten. Ich zahlte für mein Essen rund 16€, hierbei stimmte sowohl das Essen, die Atmosphäre und auch die Bedienung - die uns sehr toll beraten hat.

Und, habt ihr jetzt Hunger?






27 Juni 2016

- S'illot - what's in my bag -

Der erste gemeinsame Urlaub mit meinem Freund naht und während andere sich überlegen, was sie dort anziehen oder machen werden, muss für mich eines geklärt sein: Wie mache ich meine Fotos? Ich muss schon zugeben, dass ich ein etwas ungutes Gefühl dabei habe, meine ganze Kamera Ausrüstung mitzuschleppen, abeeeeer.... ich möchte schöne Fotos. Wäre da nicht das Problem, dass ich auch Fotos im Wasser haben möchte. Und ganz so handlich ist eine DSLR nun auch nicht. Nur wie umgehe ich das Problem? Mit einer Go Pro? Wäre eine Option, aber dann muss es auch die mit der besten Auflösung sein. Den Gedanken hatte ich dann aber wieder schnell verworfen. Knapp 400€ ausgeben für eine Kamera die vermutlich dann im Schrank stehen wird und nebenbei fast genauso teuer wie der Urlaub ist? Nö, nicht mit mir. Aber das gute world wide web, hat natürlich eine Lösung für mich: Eine GoPro mieten. 
 Als Dienstleister um eine GoPro zu mieten, habe ich mich für Cam-Charter Europe entschieden, da dieser für mich am seriösesten und zeitgemäßen aussah. Die Website ist sehr überschaubar und man findet direkt, das was man haben möchte und alle Infos dazu.  Ihr habt die Wahl zwischen auf eure Situation abgestimmte Bundles zurückzugreifen, könnt euch aber auch individuell euer Zubehör aussuchen. Da in diesem Gebiet gar keine Erfahrung habe, entschied ich mich per Mail einmal darüber zu informieren, was denn für meinen Urlaub und meine Ansprüche passend wäre.  


Also stellte mir Daniel ein Paket zusammen, welches abgestimmt auf meine Aktivitäten im Urlaub war - voller Vorfreude erhielt ich das Paket am Freitag. "Wie zum Teufel", geht diese Kamera an, fragte ich mich als ich bei Freunden saß. Insgesamt hat diese kleine GoPro nämlich 3 etwas größere Knöpfe mit denen man das Menü bedienen kann, ich scheiterte allerdings schon beim anmachen der kleinen Kamera - aber wie sollte das auch gehen, wenn kein Akku drin war. Ja ja, Frauen und Technik. Was mich als nächstes total irritierte war, dass es keinen Sucher oder Display an der Kamera gibt, welcher dir zeigt, was du da denn überhaupt fotografierst. Die ersten Fotos und Aufnahmen sind auf jeden Fall super witzig geworden, weil ich einfach nur total irritiert in die Linse schaue. (siehe snapchat: fotografieliebe) 



So habe ich die GoPro Hero 4 Black 64Gb und einiges an Zubehör bekommen (eine Tasche für die Cam und das Zubehör ist auch dabei) - selbst einen Adapter um die GoPro auf den Blitzschuh meiner Kamera zu stecken. Das sieht aus als wäre ich der Tourist schlechthin. Neben dem Adapter gab es einen LCD Display (damit ich auch sehen kann, was ich dort filme und fotografiere), mehrere Gehäuse für die Cam, damit ich mit ihr auch ins Wasser kann, eine Halterung für den Arm, für das Auto, einen Selfie Stick und noch vieles mehr. Worauf ich besonders gespannt bin ist zum einen die Akkulaufzeit und die Qualität der Fotos bzw. Videos - da ich ja die Vollformat gewohnt bin, bin ich was das angeht doch sehr verwöhnt. 

Neben der GoPro schleppe ich noch einiges an anderem Zeug mit: Mein Macbook und die externe Festplatte, damit ich alles sichern kann und auch das ein oder andere Bild bei Facebook hochladen kann - und natürlich meine Nikon D750, das Nikkor 50mm 1.8, 85mm 1.8 und die geliebte Sigma Linse 35mm 1.4 - und falls jemand mehr oder weniger Live mit dabei sein möchte, darf mir gern auf Snapchat folgen (fotografieliebe). Nach meinem Urlaub folgt ein ausführlicherer Bericht über die GoPro und hoffentlich eine menge toller Bilder - bis bald. 





07 Juni 2016

- Marc O'Polo Loafer -

Wenn es eines gibt, was ich nicht aus Langeweile tun sollte, dann ist es auf diversen Internet Seiten einfach nur "gucken". Denn es endet immer gleich - in den Warenkorb, zur Kasse, bezahlen. Danach fühle ich mich ein bisschen schlecht, aber sobald der Paketbote klingelt, vergeht dieses Gefühl auch wieder ganz ganz schnell. Nachdem ich seit meinem ersten Nike Paar ein totaler Sneakerhead geworden, merke ich mit den steigenden Temperaturen, dass Sneaker nicht immer das Wahre sind. Und das Ende dieser Geschichte ist, dass ich mich in diese hübschen, rosafarbenen Loafer von Marc O'Polo verliebt habe. Zuerst war ich ein wenig skeptisch bezüglich der spitzzulaufenden Form, aber die tolle Farbe, die süßen Fransen und der Sisalrand überzeugten mich dann doch. Auch nicht zu vergessen waren die 30% die nur noch an dem Tag galten... 




Also falls ihr noch ein paar hübsche Schuhe für den Sommer braucht - kauft euch die auf jeden Fall. Neben Rosa gibt es sie auch noch in Schwarz, Dunkelblau und Braun. Ich bin auch noch stark am überlegen, ob ich mir die braunen auch noch gönne. Sind ja grade reduziert.. hachja. Auf jeden Fall sind sie super bequem und auch sehr gut verarbeitet, ich konnte keinen Macken feststellen. Normal trage ich in flachen Schuhen eher eine 38, hierbei aber eine 37. Wie gefallen euch die Schuhe?





01 Juni 2016

- Agent Provocateur Bikini Dupe -

Nachdem ich euch im letzten Post meine neue "Blogger Sonnenbrille" vorgestellt habe, kommt nun der dazugehörige Bikini. Es ist schon ziemlich merkwürdig, dass ich mich nicht so gern im Bikini zeige, dafür aber umso lieber Bikinis kaufe. Allein dieses Jahr habe ich schon 3 bestellt und geschätzt um die 15 in meinem Schrank. Durch ein bisschen Recherche habe ich grad entdeckt, dass es sich hierbei um ein Dupe der Marke Agent Provocateur handelt. Dort gibt es das gleiche Model für rund 165€. Tja, und über Ali waren es dann doch nur 9€. 



Der Stoff ist ganz normaler Bikini Stoff und bei diesem Model auch sehr gut verarbeitet. Einige Fäden waren dran, aber grundsätzlich ist der Bikini Top. In dem Bustier sind noch eingenähte Einlagen, die man bei Bedarf auch wieder rausnehmen kann. Was mich allerdings stört ist der Verschluss, der wirkt doch etwas locker. Bestellt habe ich mir den Bikini in XL, welches bei einer deutschen Größe von 38/40 zutrifft. Das Oberteil ist mir schon fast ein wenig zu locker. Die Versandzeit betrug 23 Tage. Alles in einem kann ich den Bikini auf jeden Fall empfehlen, ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Tragebilder könnt ihr hier* bei Aliexpress sehen.



30 Mai 2016

- new blogger sunglasses -

oh man, das ist mir schon fast ein wenig unangenehm, dass ich mich erst nach mehr als einem Monat wieder hier melde... die Arbeitswelt hat mich fest im Griff und zwischen Facebook, Instagram und co. geht doch immer mal das ein oder andere verloren.(Facebook läuft dank der Reichweite Einschränkung gar nicht argh!) Immerhin läuft mein Blog (ich kann mir nicht erklären) auch ohne neuen Posts sehr gut - danke dafür! Vor einiger Zeit bestellte ich mir eine Sonnenbrille über Ebay aus Fernost. Ich hatte sie schon unzählige Male auf Instagram gesehen und mich irgendwie verliebt - irgendwie kein 0815 Ding, obwohl sie in Blogger Kreisen doch sehr populär scheint. Der Versand betrug 3 Wochen was völlig im Rahmen liegt und das ist das gute Stück.




Je nachdem wie die Sonne auf die Brille fällt, wirkt sie eher lila oder eher rosa. Ich bin echt super zufrieden - auch wenn ich nicht glaube dass sie mich wirklich vor UV Strahlung schützt. Der Sommer kann kommen :)

25 April 2016

- Vapiao - Selfie Case -

Wer kennt es nicht - Das Selfie. Mittlerweile eine super Sache sich ins rechte Licht zu rücken - doch apropro Licht: manchmal fehlt genau dieses Licht. In Sachen selfie hat uns die Industrie schon mit einigen Gadgets geholfen - Selfie Sticks. Und vor ein paar Tagen entdeckte ich ein sogenanntes Selfie Case - " auf Vapiao, ein toller Online Shop für ein iPhone Zubehör. "Was für ein quatsch", dachte ich im ersten Moment und im zweiten Moment erinnerte ich mich an all die Schnappschüsse wo einfach ein wenig Licht fehlte. Also warum nicht?


Zu beginn verliebte ich mich sofort in einer der Farbauswahlen: Rosé Gold - ich liebe sie einfach!
Als das Case nach wenigen Tagen bei mir ankam, war ich etwas erschrocken - nachdem das Case auf dem Handy ist, wird dieses ein richtiger "Klopper"- irgendwo muss die Technik ja hin. Neben der Funktion des Lichts, könnt ihr mit diesem Case auch euer Handy bis zu 50% laden, praktisch oder?


Voraussetzung ist natürlich dass ihr eurer Ladekabel dabei habt. Das Case hat eine schöne Oberfläche und ist gut verarbeitet - lediglich die Sichtbarkeit der Led's an den Seiten ist für mich ein kleiner Störfaktor. Mit dem Knopf am Rücken des Cases könnt ihr das Licht problemlos mit einem Finger aus und an knipsen. Es werde Licht:


Und baucht man nun so etwas? Ich denke für hin und wieder ist es im Grunde ganz praktisch und keine schlechte Idee. Das Licht ist gut und beleuchtet das Gesicht auch bei Nacht sehr gut. Natürlich ist ein solches Licht nicht immer schmeichelhaft (hebt Glanz und Unreinheiten super hervor), ist man aber ein Instagram Star, der seine Follower nur durch Selfies bekommt, ist diese Investition vielleicht doch ganz sinnvoll. Jeden Tag würde ich das Case allerdings nicht um mein Handy machen, da es mir dann einfach zu dick wäre - aber hin und wieder für ein paar schöne selfies - why not?

ps: seit neustem kann man mir auch auf snapchat folgen,
 für behind the scenes Fotos und soooo:
fotografieliebe




18 April 2016

- theBalm matte hughes -

Ah ist das schön - der Frühling kommt und ich war heilfroh dass ich das erste richtige warme Wochenende in vollen Zügen genießen konnte, da ich Urlaub hatte! Mit den ersten Sonnenstrahlen verfalle ich ja auch wieder meine kleinen Sucht: Lippenstifte, aber bitte nur Matt! theBalm ist schon länger eine Marke mit der ich sympathisiere, weil ich das Design so toll finde, die Sache hat nur eine Haken: Der Preis. Als ich dann bei Douglas stöberte um ein Geschenk für meine Mutter zu kaufen, konnte ich einfach nicht Nein sagen und kaufte mir zwei matte Lipcreams von theBalm.


Nach langer Swatch Recherche im Internet habe ich mich schlussendlich für zwei Farben entschieden: Charming und Comitted. Enthalten sind 7,4ml.


Was mir als erstes aufgefallen ist, war dass sie unglaublich nach Minze riechen, so Aftereight-mäßig. Eigentlich kenne ich nur Lipcreams die ein wenig nach Vanille riechen, aber Minze war mir komplett neu.

charming 
charming
comitted 
comitted
Sie lassen sich sehr schön auftragen, trocknen super schön matt und hinterlassen ein angenehmes Gefühl auf den Lippen - allerdings hauen sie mich nicht komplett um. Sie sind okay. Die Haltbarkeit ist auch im Rahmen, Trinken und Essen ist kein Problem, wenn es nicht all zu fettig ist. Alles in einem bin ich zufrieden, würde mir allerdings keinen nachkaufen, da ich preislich keinen großen Unterschied zu preiswerteren matten Lipcreams wie beispielsweise von NYX feststellen kann.


31 März 2016

- Stitch und Mr. Jingles - zwei afrikanische Weißbauchigel -

Wie schon in meinem ersten Post über meinen Afrikanischen Weißbauchigel, versprach ich euch auch einen zweiten Teil zu liefern - mittlerweile sind aus einem Igel sogar zwei Igel geworden und heute möchte ich euch ein bisschen über die Entwicklung von Stitch und allgemein über die Tiere weiter informieren und euch einige Eindrücke vermitteln. 




Igel sind keine Kuscheltiere - das musste ich wirklich merken und realisieren, obwohl es von vorne rein eigentlich ziemlich klar ist. Doch wenn man hier und da sieht, wie sich die kleinen Streicheln lassen und es regelrecht genießen, festigte sich einfach ein gewisses Bild in meinem Kopf. Ich glaube die erste Zeit war ich einfach viiiiiiel zu ungeduldig. Es war als würde ich eine Diät Anfangen und erwarten, dass ich nach dem 5. Tag 10 Kilo abgenommen habe - klappt nicht! Grundsätzlich bin ich ohnehin ein sehr ungeduldiger Mensch, was einiges erschwerte. Die Anfänglichen Erfolgserlebnisse wurden immer seltener und Stitch wurde immer in sich gekehrter.. also lies ich ihn einige Wochen in Ruhe und stellte Abend für Abend sein Nassfutter und frisches Wasser in sein Terrarium. Ich hatte mich regelrecht damit abgefunden, dass Stitch nunmal kein Kuscheligel war. Vielleicht war er einfach allein? Vielleicht fehlte ihm ein Freund? Auch wenn man männliche Igel in der Regel Einzelgänger sind, klappen manche Männer WG's sogar sehr gut, auch wenn eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie sich nicht verstehen. Und wie das so ist: Ich verliebte mich mal wieder in einen kleinen Igel und Ende Januar fuhren wir nach Kassel und holten meinen kleinen Mr. Jingles.


Anfänglich war Mr. Jingles das komplette Gegenteil von Stitch - aufgeweckt und neugierig. Die ersten Stunden lief er durch die Wohnung und kam auch immer zu mir, schnupperte, schaute hier und da. Das hielt einige Tage an und ich war voller Euphorie - vielleicht wird er ja ein kleiner Schmuser? Ich glaube nach ein paar Tagen hat Mr. Jingles gemerkt, dass er in einem neuen Zuhause ist, wo alles ganz anders riecht und wo seine Geschwister fehlen, also verfiel auch Mr. Jingles in seine "ich bin ein Nuff Igel Phase" - aber das ist für mich okay, denn ich weiß ja dass es auch anders geht und er Zeit braucht.


Nun war da noch die Sache mit der Vergesellschaftung.. ich hatte so große Hoffnung darin gelegt, dass sie sich verstehen, weil ich einfach ungern noch ein zweites Terrarium kaufen möchte. Die erste Begegnung verlief zum Glück recht uninteressant.. Da war nun ein zweiter Igel und jeder ging seine Wege - ein Stein fiel mir vom Herzen. Auch jetzt zwei Monate später akzeptieren sie sich, ich glaube nicht dass sie "beste Freunde" werden, aber immerhin schlafen sie ab und an zusammen unter einem der Kuschelsäcke.


Igel können schreien. Ja in der Tat können Igel schreien und es klingt furchtbar! Eines Nachts bin ich von einem Geschrei wach geworden, welches ich absolut null einschätzen konnte. Irgendwie eine Mischung aus Katzen gejaule und Baby Geschrei. Als ich ins Wohnzimmer ging wurde mir klar, dass dieses Geschrei aus dem Terrarium kam. Als ich das Licht anmachte war plötzlich Ruhe und die zwei starrten ziemlich ertappt zu mir rüber. Noch bevor sie entwischen konnten, holte ich sie raus um zu checken ob sie irgendwelche Verletzungen hatten - nichts. Laut Internet ist ein Igel Schreien Zeichen dafür, dass er Panik oder großen Schmerzen hat. Bis jetzt kam das Geschrei noch einmal vor. Mein Freund beobachtete dies, als es um den "Streit" um das Laufrad ging.


Lange Rede kurzer Sinn: wie läufts denn nun mit Stitch? Nachdem ich Stitch dann wirklich konsequent in Ruhe gelassen habe und mich gar nicht mit ihm beschäftigte passierte eines Nachts ein kleines "Wunder". Ich kam von der Disco nach Hause und schaut nochmal nach den beiden, als ich Stitch neben seinem Laufrad sitzen sah, entschloss ich kurzer Hand ihn einfach rauszuholen und siehe da: kein Genuffe, keine hochgestellten Stacheln - nichts. Ich konnte ihn ganz normal streicheln, wie einen Hund oder eine Katze. Ich war völlig baff und kostete den Moment der neu gewonnenen Zutraulichkeit aus. Seit diesem Ereignis ist Stitch viel entspannter, hin und wieder meckerte er noch, wenn ich ihn rausholen möchte, aber nicht mehr so extrem wie vorher. Noch vor ein paar Monaten musste man ihn nur anschauen und er kugelte sich ein, selbst die kleinste Bewegung lies ihn nuffen. Heute ist davon kaum noch etwas zu spüren, er erkundet das Sofa, die Wohnung und ist auf keinen Fall mehr so schreckhaft wie am Anfang - Geduld zahlt sich aus!


Im nächsten Beitrag möchte ich euch näher bringen, wie meine zwei Stachelnasen
leben, was sie fressen und wie ich die beiden beschäftige - bis dahin! 

27 März 2016

- Berlin -


Hachja endlich Urlaub - und um diese freie Zeit optimal zu nutzen um nicht an dem Sofa festzuwachsen sind Gerard, Patrick und ich doch eigentlich relativ spontan nach Berlin gefahren. Die Idee schwirrte uns eigentlich schon länger im Kopf, allerdings kam es irgendwie dann doch nie dazu. Bis gestern. Mit Gerard ist es immer so eine Sache: egal was wir planen, es kommt immer anders, viel später als geplant aber eines ist immer sicher: es wird gut! 


Einen wirklichen Plan hatten wir im Grunde auch nicht, einfach nur eine schöne Zeit und Spaß haben. In Braunschweig war herrliches Wetter, die Musik in der Playlist machte uns richtig Lust auf den Sommer, rund zwei einhalb Stunden fahrt lag vor uns, wir waren hochmotiviert. Als wir uns dann immer mehr Berlin näherten wurde der Himmel allerdings immer grauer, aber solange es nicht regnen würde, war uns das egal. Obwohl ich uns direkt in ein Parkhaus am Alexanderplatz navigierte, verfuhren wir uns auch nur einmal! Berlin ist schon ein gewöhnungsbedürftiges Pflaster, vor allem wenn Menschen verkleidet als Clowns, in der Rot Phase an der Ampel stehen und Musik machen oder man seine Sightseeing Tour in einem Fahrrad-Bett macht...


Neben ein wenig Shoppen, haben wir natürlich auch ein wenig Sightseeing gemacht - ist ja auch irgendwie wichtig zu wissen wieso, weshalb, warum hier dies und jenes steht. So besuchten wir den Fernsehturm, den Alexanderplatz, das Brandenburger Tor und das Holocaust Denkmal. Irgendwie merkwürdig wenn man Dinge in echt sieht, die man sonst nur aus dem TV kennt, gern hätten wir auch das Hausboot besucht.


Bahn fahren in fremden Städten, bzw. Bahn fahren generell ist auch immer so eine Sache, wenn man in seiner Stadt nur Busse hat - woher soll ich denn wissen ob ich mich in Berlin A oder B befinde? Patrick hatte zum Glück den durchblick (auch wenn ich ihm das zwischendurch nicht abgekauft habe) und wir führen mit der U-Bahn vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz.


Von dort aus sind wir dann zum Holocaust Denkmal gelaufen. Denkmäler sind immer so eine Sache, man weiß zwar wofür sie stehen, dennoch hat man irgendwie nicht das bewusst sein dafür was damals wirklich passiert ist. Familien spielen dort fangen oder verstecken, wir machen Fotos weil die Architektur sich einfach anbietet.. Traurig ist dort niemand. 



Anschließend sind wir zum Brandenburger Tor um dort ein paar Fotos zu machen, hier ein Selfie, da ein Selfie - Fotos von mir sind immer so eine Sache: spätestens nachdem man 3 mal abgedrückt hat, fange ich an Grimassen zu ziehen und irgendwelche Faxen zu machen.



Eigentlich hätte ich gerne in einem super hipster angesagtem Restaurant gegessen, aber da wir echt keine Ahnung hatten, sind wir lecker im Vapiano essen gegangen. Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Mall of Berlin geschlendert und dann ging es auch schon wieder nach Hause - wir alle 3 waren auch echt Platt nach dem Tag.













05 März 2016

- Erinnerungen zum Anfassen - Webprint -

Oh ja, lang war es hier ruhig auf meinem Blog, aber heute möchte ich euch mein Fotobuch vorstellen, welches ich mir 2015 bei Webprint (ehemals prentu) erstellte. Für mich gehört es seit rund 2012 einfach dazu, das Ende des Jahres mit einem Fotobuch zu  krönen und meine fotografischen Arbeiten festzuhalten. Es gibt einfach nichts schöneres, wenn das Fotobuch dann endlich da ist und man seine Arbeit in den Händen halten kann - gerade im digitalen Zeitalter, wo einfach vieles verloren oder in Vergessenheit gerät - auch ist das jährliche Zusammenfassen hilfreich, da man super gut die eigene Entwicklung mitverfolgen kann. Ich glaube seit 2015 habe ich meinen Stil gefunden. :)


Das Fotobuch für 2015 ist bereits meine zweite Bestellung bei Webprint. 2014 erstellte ich mir ebenfalls über den Anbieter ein Fotobuch - hierbei entschied ich mich für eine einfache Variante (Basispapier/Hardcover) - bis auf den Umschlag, welcher recht anfällig für Macken war, war ich vom Druck und dem Papier sehr zufrieden (alter Beitrag hier*) Aus diesem Grunde fiel meine Entscheidung für das 2015 Buch auf Fotopapier Matt und einem Hardcover mit Luxuspolsterung und es ist mit Abstand das bislang beste Fotobuch was ich besitze. 

Die Bestellung an sich ist recht einfach: auf der Website gibt es einen Produkt Editor, welches ich sehr gut finde, da ich schnell genervt davon bin, wenn man sich noch extra ein Programm runterladen muss. Webprint bietet euch außerdem eine Vielzahl an verschiedenen Layouts, Cliparts und Hintergründen.

Zu Webprint gehört außerdem die Partnerseite Posters.de auf welcher ihr eine Vielzahl an Postern, Wandtattoos und vieles mehr findet. Falls eure Wände im eigenen Heim noch blank sind, lohnt es sich dort reinzuschauen. Auch könnt ihr Fotografie in Form von Leinwänden oder Postern erhalten - mein Traum wäre es ja, wenn es meine Bilder irgendwann mal über solche Plattformen zu kaufen gibt...


Es macht gleich einen ganz anderen und viel hochwertigeren Eindruck - sowohl visuell als auch von der Haptik. Mittlerweile ist es schon durch einige Hände gegangen und sieht immer noch aus wie am ersten Tag - dieses Fotobuch ist im Gegensatz zum einfach Hardcover um einiges langlebiger. 


Das Fotopapier ist matt und hat eine realitätsnahe Farbwiedergabe sodass hier keine Abweichungen erfolgten. Das Papier an sich hat eine gute dicke, sodass man gut und einfach umblättern kann.


In Sachen Layout bin ich der festen Überzeugung: weniger ist mehr - daher nutze ich es sehr gerne aus, jedem Foto seinen "Raum" zu geben. Das hat zwar den Nachteil dass man zwangsläufig immer mehr Seiten hat (und natürlich bezahlt), dennoch nehme ich das gern in Kauf, da ich es überhaupt nicht schön finde, wenn man Fotos in Collagen packt und jedes Foto dadurch an Wirkung verliert. 


Alles in einem bin ich wirklich sehr zufrieden - auch preislich kann ich überhaupt nicht meckern. Die Variante (Querformat XL 20x30 / Fotopapier Matt / Luxuspolsterung) ohne extra Seiten liegt bei 30,45€ - da ich mir noch mehr Seiten hinzufügte (pro Doppelseite 1,40€) landete ich bei einer Endsumme von 44,45€ was ich absolut vertretbar finde.