27 März 2016

- Berlin -


Hachja endlich Urlaub - und um diese freie Zeit optimal zu nutzen um nicht an dem Sofa festzuwachsen sind Gerard, Patrick und ich doch eigentlich relativ spontan nach Berlin gefahren. Die Idee schwirrte uns eigentlich schon länger im Kopf, allerdings kam es irgendwie dann doch nie dazu. Bis gestern. Mit Gerard ist es immer so eine Sache: egal was wir planen, es kommt immer anders, viel später als geplant aber eines ist immer sicher: es wird gut! 


Einen wirklichen Plan hatten wir im Grunde auch nicht, einfach nur eine schöne Zeit und Spaß haben. In Braunschweig war herrliches Wetter, die Musik in der Playlist machte uns richtig Lust auf den Sommer, rund zwei einhalb Stunden fahrt lag vor uns, wir waren hochmotiviert. Als wir uns dann immer mehr Berlin näherten wurde der Himmel allerdings immer grauer, aber solange es nicht regnen würde, war uns das egal. Obwohl ich uns direkt in ein Parkhaus am Alexanderplatz navigierte, verfuhren wir uns auch nur einmal! Berlin ist schon ein gewöhnungsbedürftiges Pflaster, vor allem wenn Menschen verkleidet als Clowns, in der Rot Phase an der Ampel stehen und Musik machen oder man seine Sightseeing Tour in einem Fahrrad-Bett macht...


Neben ein wenig Shoppen, haben wir natürlich auch ein wenig Sightseeing gemacht - ist ja auch irgendwie wichtig zu wissen wieso, weshalb, warum hier dies und jenes steht. So besuchten wir den Fernsehturm, den Alexanderplatz, das Brandenburger Tor und das Holocaust Denkmal. Irgendwie merkwürdig wenn man Dinge in echt sieht, die man sonst nur aus dem TV kennt, gern hätten wir auch das Hausboot besucht.


Bahn fahren in fremden Städten, bzw. Bahn fahren generell ist auch immer so eine Sache, wenn man in seiner Stadt nur Busse hat - woher soll ich denn wissen ob ich mich in Berlin A oder B befinde? Patrick hatte zum Glück den durchblick (auch wenn ich ihm das zwischendurch nicht abgekauft habe) und wir führen mit der U-Bahn vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz.


Von dort aus sind wir dann zum Holocaust Denkmal gelaufen. Denkmäler sind immer so eine Sache, man weiß zwar wofür sie stehen, dennoch hat man irgendwie nicht das bewusst sein dafür was damals wirklich passiert ist. Familien spielen dort fangen oder verstecken, wir machen Fotos weil die Architektur sich einfach anbietet.. Traurig ist dort niemand. 



Anschließend sind wir zum Brandenburger Tor um dort ein paar Fotos zu machen, hier ein Selfie, da ein Selfie - Fotos von mir sind immer so eine Sache: spätestens nachdem man 3 mal abgedrückt hat, fange ich an Grimassen zu ziehen und irgendwelche Faxen zu machen.



Eigentlich hätte ich gerne in einem super hipster angesagtem Restaurant gegessen, aber da wir echt keine Ahnung hatten, sind wir lecker im Vapiano essen gegangen. Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Mall of Berlin geschlendert und dann ging es auch schon wieder nach Hause - wir alle 3 waren auch echt Platt nach dem Tag.